Monday, September 20, 2010

[Projekt] Was ist deine Wahrheit?

Oder: Dysmorphophobie und die hohe Kunst, sich vor dem eigenen Spiegelbild zu verstecken. 


Der Wahrheit ins Gesicht zu sehen fällt ja oftmals nicht gerade leicht.

Bei diesem Projekt der Bloggerin Pausbacke geht es darum, sich zu seinem wahren, ungeschminkten "Ich" zu bekennen und auf seinem Blog ein Foto von sich selbst, völlig ungeschminkt und unretouchiert zu zeigen.
Warum ich mich dafür entschieden habe, mitzumachen, und warum das für mich ziemlich schwer war, darüber möchte ich gerne ein paar Worte sagen, am Ende des Posts gibt es noch mehr Vergleichsbilder.

Nicht nur Make-Up, auch Perspektive und Belichtung spielen bei meinen Fotos eine große Rolle,
und machen einen riesen Unterschied aus. Ich bearbeite meine Fotos
im Normalfall nicht nach (ich mache nur einen Rahmen und bunte Brushes/meine Signatur drauf)


Das ganze Thema geht mir sehr nahe, und ich hatte schon mehrmals in den letzten Tagen darüber nachgedacht, darüber zu schreiben - das Projekt von Pausbacke ist für mich nun der Stein des Anstoßes das auch wirklich zu tun.




Für viele Frauen ist es ganz normal, sich jeden Tag zu schminken bevor sie aus dem Haus gehen.
Die meisten fühlen sich mit Make-Up schöner, begehrter, und werden dadurch natürlich auch selbstbewusster.

Langezeit dachte ich, dass das Make-Up für mich auch nichts anderes ist, als ein kleiner Selbstbewusstseins-Schub.

Als ich 13 war, habe ich mich noch mit Händen unf Füßen geweigert mich zu schminken, ich fühlte mich unwohl wenn ich geschminkt war und konnte so gar nichts mit der Welt der Kosmetik anfangen. Ich hatte in der Pubertät ziemlich reine Haut und so war ich auch nicht darauf angewiesen, mich damit auseinanderzusetzen.

Mit 14 begann ich dann, ab und an ein wenig Lidschatten zu tragen und färbte einmal auch meine Wimpern, und mit 15 fing ich an, immer stärker in den Farbtopf zu greifen - wobei ich mich dabei gänzlich auf Schwarz beschränkte. Die Lidstriche wurden dicker, der Lidschatten immer dünkler, und auch wenn ich keine Ahnung hatte was ich da tat musste ich mir bevor ich auch nur für 5 Minuten aus dem Haus ging unbedingt kiloweise schwarzen Lidschatten auf die Augen kleistern, denn sonst fühlte ich mich unwohl, "nackt" und einfach hässlich.

In den Jahren von 15 bis 19 ging ich nur ein einziges Mal ungeschminkt zur Schule/in die Uni, und zwar als ich aufgrund der ersten Anflüge von Pfeiffer'schem Drüsenfieber ein ohnehin total verquollenes Gesicht hatte, und mich nur noch mit letzter Kraft wegen einer wichtigen Arbeit zur Schule schleppte. Ansonsten ging ich ungeschminkt maximal zum Arzt wenn ich krank war, oder wenn ich zu 100% sicher sein konnte dass mich unterwegs niemand zu Gesicht bekommt.

Vor etwas mehr als zwei Jahren tauschte ich dann den Lidschatten gegen Liquid Eyeliner und auch dieser wurde in immer größeren Mengen um meine Augen aufgetragen.
Ich redete mich immer darauf aus, dass ich meine kleinen Makel wie Unreinheiten nicht überdecken will, sondern lieber das, was mir an meinem Gesicht gefällt - meine Augen - betonen möchte. Doch irgendwann reichte mir das nicht mehr. Meine Augenringe, meine Unreinheiten, meine Sommersprossen im Sommer und vor Allem meine Muttermale - ich wollte sie nicht mehr sehen. Ich hasste mein ungeschminktes Spiegelbild von ganzem Herzen, über die Jahre wurde es immer schlimmer. Hinzu kam, dass ich bei jedem Blick in den Spiegel ohne geschminkt zu sein, unweigerlich an meinen Vater erinnert wurde, da ich ihm verdammt ähnlich sehe. Und diese Gedanken wollte ich um Himmels Willen bloß vermeiden.

Also musste Make-Up her um meinen Teint zu verschönern, mittlerweile bekam ich auch die Quittung für die hautreinen Jahre meiner Pubertät, und ich hatte nun immer wieder mit heftigen Hautrögungen und Unreinheiten zu kämpfen. Stellen meiner Gesichtshaut entzündeten sich scheinbar ohne Grund, meine wahnsinnig tolle Wundheilung trug das ihrige dazu bei dass ich die Spuren solcher "Imperfections" mehrere wochenlang spazieren trug.

Solange ich Make-up trug, war alles okay. Ich fühlte mich sicher und geborgen, ich konnte unbeschwert und fröhlich sein.
Doch sobald es darum ging, mal ungeschminkt oder weniger geschminkt aus dem Haus zu gehen, kam es zur Katastrophe. Mein Freund versuchte, mich von dem "Zwang" mich zu schminken, loszubekommen, und versuchte immer wieder, mich zu überreden, mal etwas Make-Up wegzulassen wenn wir nur kurz aus dem Haus gingen. Ich bin regelmäßig in Heulkrämpfe ausgebrochen, als er versuchte mir zu erklären, dass er mich auch ohne Make-Up schön finde, und wir oftmals stundenlang diskutierten. Ja, es mag lächerlich klingen, aber das Thema alleine reichte schon aus, mich zum heulen zu bringen. Ich konnte nicht ohne Make-Up leben, und bildete mir ein dass ich es auch nicht wollte.
Irgendwann kam dann der Punkt an dem mein Freund für mein Verhalten nur noch ein Wort fand: Krankhaft.

Und so begann ich mir langsam Gedanken zu machen.
Ich spürte dass er recht hatte. Ich wusste ja, dass mein Verhalten sehr extrem und definitiv nicht ganz normal war. Aber was sollte ich schon daran ändern? Was konnte ich ändern? Ab und zu zwang ich mich dazu, mich ohne allzuviel Make-Up aus dem Haus zu wagen, und dachte es würde helfen. Aber ich fühlte mich einfach nur wahnsinnig mies wann immer ich das tat, und das war definitiv keine große Hilfe für mein Selbstwertgefühl.

Irgendwann stieß ich dann per Zufall auf eine Form der Persönlichkeitsstörung, die erstaunlich genau auf mein Verhalten zutraf. Dysmorphophobie ist eigentlich eine Form der "gestörten Selbstwahrnehmung", ähnlich wie bei einer Magersucht, wenn Menschen die ohnehin schon untergewichtig sind, sich noch immer für fett halten.
Dysmorphophobie ist wörtlich übersetzt die "Angst vor Missgestaltetheit", wobei die betroffene Person im wahrsten Sinne des Wortes ihr Spiegelbild hasst und sich für hässlich oder sogar "entstellt" hält, obwohl keine schwere Form der Missgestaltung (wie durch einen Tumor oder ein Geschwür oÄ) erkennbar ist.
Der Wikipedia-Eintrag dazu:

"Die Betroffenen leiden wegen ihres Aussehens oft unter zwanghaften Gedanken, die bis zu mehrere Stunden am Tag andauern können. Weiterhin zeigen die Betroffenen oftmals sogenannte ritualisierte Verhaltensweisen: Das Überprüfen des Aussehens in Spiegeln oder anderen reflektierenden Oberflächen, das Vergleichen des eigenen Aussehens mit dem Aussehen anderer Personen, ritualisiertes Auftragen von Makeup oder anderen Kosmetikartikeln. Auch das Vermeiden sozialer Situationen wie z.B. Partys oder Einkaufszentren aus Angst vor negativer Bewertung durch andere Personen ist häufig vorzufinden."

Ich war geschockt wie mir von dieser Beschreibung im wahrsten Sinne des Wortes der Spiegel vorgehalten wurde.
Und genauso wie ich mich dagegen sträubte anzuerkennen, dass ich mich nur zwanghaft schminkte, und nicht ausschließlich, wie ich immer behauptete, "weil es mir eben gefällt", konnte ich nicht umhin, festzustellen dass diese Beschreibung wirklich sehr stark auf mich zutraf.

Ich hatte und habe keinen Psychologen zur Hand, der mir meine "Selbstdiagnose" bestätigen konnte, aber ich denke es geht nicht darum inwiefern die Symptomatik zu 100% auf mich zutrifft. Zu einem großen Teil trifft sie jedenfalls auf mich zu, und selbst wenn ich keine Dysmorphophobie habe, so reichte mir dieses Wissen doch aus um zu erkennen, dass ich etwas ändern musste.

Auch wenn die Zeit bis zu dieser Erkenntnis und darüber hinaus teilweise ein schwer war, nicht nur für mich sondern auch für meinen Freund, der ja auch sehr darunter leiden musste, bin ich froh dass er niemals locker gelassen hat und mir immer das Gefühl gegeben hat, mich so zu lieben wie ich bin.
Ich schminkte mich nie um ihm zu gefallen, ich musste das nicht tun. Er vermittelte mir immer, dass er mich liebte egal ob und wie ich mich schminke, und dass es ihn nur störte, dass ich mich dazu gewzungen fühlte.Dafür möchte ich an dieser Stelle nochmals Danke sagen, denn ich denke ich kann meine Dankbarkeit manchmal nicht wirklich gut ausdrücken.

Und falls ihr euch jetzt fragt, warum ich euch das alles hier erzähle:
Dieser Blog war ein erster Schritt dazu, mich von diesen Zwängen zu befreien.
Ich poste hier Bilder von mir, auch wenn sie mir nicht zu 100% gefallen. Ich nehme kein Bild, dass ich zwei Tage später nochmal ansehen und auf einmal absolut schrecklich finde, wieder raus. Ich bemühe mich, andere Schminktechniken auszuprobieren, und Spaß am Schminken zu haben, und mir selbst das Gefühl zu nehmen dass ich mich schminken MUSS um mich wohlzufühlen.

Das fällt mir oft schwer, und auch wenn man als Besucher meines Blogs wohl glauben muss, dass ich eine sehr narzisstische Person bin, ist es jedesmal eine große Überwindung für mich, Bilder von mir online zu stellen - vor Allem von meinem Gesicht.

Es gibt zwei Dinge, die ich mit diesem Post erreichen will.
Erstens, ist das Projekt von Pausbacke eine weitere Herausforderung für mich. Ich denke wenn ich dieses Bild hier gepostet habe, gibt es kein Zurück mehr. Die Wahrheit ist dann "online" und ich muss ihr ins Auge sehen. Ich werde das Bild nicht wieder löschen, denn ich will keinen Rückzieher machen. Ich will mich nicht länger angewiedert von meinem Spiegelbild abwenden müsen, und ein erster Schritt dazu ist es, anzuerkennen, dass es dieses ungeschminkte "Ich" überhaupt gibt.
Zweitens, möchte ich das "Problem" der Dysmorphophobie zur Sprache gebracht haben. Ich denke dass in der heutigen Zeit durchaus sehr viele Leute (vorrangig natürlich Frauen) darunter leiden könnten, ohne es zu merken. Wie ich gemerkt habe, kann man sich sehr lange selbst täuschen und sich einreden, dass das eigene Verhalten doch nur ganz normal ist, während es in Wahrheit schon ans Wahnhafte grenzt.



Nun wo ich soviel gequatscht habe, kommen auch schon die restlichen versprochenen Bilder.
Selbst wenn ich mich an den Gedanken klammere, dass ich nicht so hässlich und "entstellt" bin wie ich es mir einrede, so halte ich mich dennoch nicht für eine hübsche Person. Fühlt euch also bitte nicht genötigt der Höflichkeit halber irgendwelche Lobeshymnen-Kommentare dazulassen, dass ich doch natürlich schön sei *blabla*
Ich poste meine Bilder nun schon hier, da kann ich der wahren Wahrheit auch ganz gut ins Angesicht sehen.


Ich denke welche die ungeschminkten Bilder sind ist klar zu erkennen ;)
Links oben mit der stylischen Brille die ich Abends trage wenn ich meine Kontaktlinsen rausnehme, und in der Mitte ohne. Komplett ungestylt, unretouchiert. Das Bild ganz rechts, ist so wie ich heute Morgen aus dem Haus gegangen bin - Labortag, ohne Make-Up. Ich verwende nur Wimperntusche und etwas Kajal, und ziehe meine Augenbrauen nach. Ich fühle mich immer noch etwas unwohl dabei, aber es wird besser.
Und auf den unteresten Bildern ist zu sehen, wie ich mich meistens schminke.
Ich verwende antibakterielles Make-Up von Manhattan und helles Puder, das hilft meine Augenringe und die ganzen Rötungen abzudecken. Ich glaube normales Make-Up würde das ganze nur noch schlimmer machen, daher verwende ich antibakterielles. Ansonsten hab ich flüssigen und normalen Kajal verwendet und etwas Lidschatten (was man auf den Fotos aber gar nicht richtig sieht).
Interessanterweise spielt die Belichtung bei Fotos von mir auch immer eine große Rolle.
Ich habe gelernt in welchem Licht ich mich am besten fotografiere, so dass man meine Nase nicht so schlimm wahrnimmt. Auf den linken Bildern sind die Lichtverhältnisse anders (künstliches Licht, gestern Abends aufgenommen) und auf dem Bild rechts oben ist das Licht etwa gleich wie auf denen unten (Unterschied von 4 Stunden).

Naja, ich mag mein geschminktes "Ich" sehr gerne, und ich finde mich einfach geschminkt wesentlich hübscher. Da kann man mir noch so oft sagen "Männer stehen nicht auf angekleisterte Gesichter", selbst wenn mein Freund das sagt zieht es einfach nicht. Ich kann mir einfach nicht vorstellen wie jemand ohne Geschmacksverirrung die oberen Fotos hübsch finden kann. Selbst wenn die unteren nicht jedermanns Geschmack entsprechen.

Soviel also zum Projekt "Was ist deine Wahrheit".
Ich finde es ist eine tolle Idee, und ich hoffe dass noch viele andere Leute mitmachen!

12 comments:

  1. Hey du,
    wow dein Text ist wirklich 1A .. besser hätte ich das nicht sagen können.

    Tolle Bilder!

    Ich habe dich sofort verlinkt <3
    Ausserdem abonnier ich dich dazu noch :)

    Beste Grüße

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  2. Dein Text gibt echt zum Nachdenken. Tust mir echt Leid, Süße. Trotzdem find ichs gut, dass du trotzdem ein Bild online gestellt hast, obwohl du dich nicht so sehen willst/kannst.

    Und hässlich bist du ohne schminke ganz bestimmt nicht, Maus.

    Liebste Grüße. ♥

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  3. Deine Augenfarbe ist total...krass. Gefällt mir richtig gut. Und ich finde die Brille steht dir gut :)
    Toll von dir das du auch mit machst bei dem Projekt und trotz deinem Unwohl sein solche Bilder postest.

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  4. schön geschrieben! Und ich finde, es ist schön, dass du dich selber nicht anlügst :)

    Ich glaube, ich selber bin immer noch in dem Stadium, in dem du mit 13 warst: Ich fühle mich wie eine Puppe, wenn ich mich schminke... Die einzigen Tage, an denen ich mich geschminkt habe, war die Abschlussfeier und die Abifeier. Und ich fand mich einfach unwohl mit geschminktem Gesicht :(
    Ich habe trotzdem so meine Pickelchen, die ich zumindest mit so nem Pickelabdeckstift verdecke. Aber alles eben ziemlich dürftig - ich habe niemanden, der mir Ratschläge geben könnte ^^'

    Übrigens, mit Brille siehst du irgendwie auch gut aus! Keine Ahnung, irgendwie steht sehr vielen Menschen eine Brille =]

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  5. :)
    Ich mag solche Brillen selber gerne, von daher...außerdem sollte man tragen was man will...
    Obwohl ich selber bei einem falschen Wort schon zam brech xD

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  6. aber hallo, du bist ungeschminkt auch sehr hübsch, du verwandelst dich direkt mit dem Makeup... finde deinen Stil sehr hübsch, meine Schwester schminkt sich auch so ähnlich :)

    glg Diva

    http://diva713.blogspot.com/

    P.S. du wirst ab jetzt von mir verfolgt, lass weiterhin von dir lesen!

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  7. Danke für den langen Kommentar :)!
    Es ist schwierig das ohne wiedersprüchlichkeiten oder ohne Dinge offen zu lassen zu schreiben deswegen seh ich das auch gar nicht so eng aber es gibt vieeeele andere gründe kein fleisch zu essen zum beispiel treten bei menschen die fleisch essen häufiger herz und kreislaufkrankheiten auf und Milch ist oft in Diskussion mit Krebs gekommen dazu gibt es genug Studien.Und der angebliche Vitaminmangel ist ein Gerücht das Medien nur zu gern ausbeuten,doch das ist falsch ich kenne ein paar lebende gesunde Beispiele die vegan leben und glücklich sind
    Es ist auch bewiesen das ein zentrales Nervensystem vorhanden sein muss um richtige Gefühle wie Schmerz&Liebe zu empfinden und das haben Pflanzen leider nicht nur so etwas ähnliches,sie reagieren auf "Stress" aber das liegt nicht daran weil sie selbst stress empfinden sondern die Umgebung Gefahr signalisiert und sie sich deshalb verkriechen/zusammenziehen was auch immer.
    das ist wie eine pflanze die vorher viel sonne hat und die man dann in den schatten stellt das ist quasi der "stress" aber darauf reagiert die pflanze nicht mit gefühlen sondern mit einstellung vielerlei prozesse weil keine fotosynthese mehr gemacht werden kann etc. und stirbt.
    Ich habe darüber mehrere Broschüren und Bücher gelesen weil es mich interessiert wenn du magst kann ich dir ein paar empfehlen^^
    Und das mit den Nutztieren muss ich ehrlich sagen ist mir egal ich bin gegen den Gebrauch von Nutztieren und finde es ein Unding das der Mensch damals Gott spielen wollte heutzutage ist man schlau genug um selbst Menschen durch Maschinen zu ersetzten da könnte man das langsam mal einstellen.
    Und ich denke das Nutztiere ohne das zutun der Menschen sehr wohl überleben würden denn dafür sind sie bestimmt in ihrer unveränderten Natur zu leben und nicht in dem angepassten Lebensraum des Menschen das sie dort keine Chance mehr haben ist klar.
    Und Nutztiere leben durchschnittlich halb so lang wie wilde Artgenossen weil sie kaputt gezüchtet wurden ich kann daran nicht positives sehen tut mir leid :/
    Und das Wort artgerecht und damit verbundener Gefangeheit gut zu finden,finde ich ohnehin widersprüchlich ich hätte auch keine lust mit 30 anderne Menschen auf kleinem Raum leben zu müssen nur weil andere meinen der Platz würde reichen,ich will selbst entscheiden wie viel platz ich brauche.
    Liebe Grüße!
    Ich verfolg dich mal sieht nach einem interessanten blog aus :) finde es cool das du auch bei dieser aktion mitgemacht hast :)!

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  8. ach quark ich finde diskussionen unheimlich wichtig ich weiß ja auch nich alles und irre oft :)
    zum beispiel hab ich das mit dem Sauerstoff nich gewusst am besten hör ich jetzt auf zu atmen :D
    Ja das mit den Pflanzen ist echt komplex da wird echt heißt drüber gestritten wie das nun ist,ob sie nun Gefühle haben oder nicht,ich selbst denke das sie es nicht haben,das sie auf besondere Art und Weise kommunizieren das sehe ich genauso und das ist wirklich bemerkenswert aber das mit dem zentralen nervensystem ist für mich recht einleuchtend,den vergleich mit der abtreibung hab ich jetzt nich so ganz verstanden aber ich glaube dadurch das das zentrale nervensystem ja schon vorher anfängt sich zu entwickeln ist eigentlich ab da schon schmerz vorhanden,ich weiß auch nicht genau warum die 12 Wochen Grenze gesetzt wurde,müsst ich mich mal informieren^^
    Ich denke auch Respekt vor jedem Lebewesen ist wichtig daher würde ich quasi das "kleinere übel" nehmen und auf Fleisch und andere tierischen Produkte verzichten und pflanzliche Sachen zu mir nehmen da dies noch einen ökonomischen&ökolögischen aspekt haben für 1kilo fleisch brauch man tonnen an wasser nur um es zu verarbeiten und würde man aufhören fleisch zu essen senkt das die nachfrage und somit die produktion.Für pflanzen wird viel weniger energie benötigt um sie zu verarbeiten
    Hungersnöte in dritte Welt Ländern könnte man stoppen wenn das ganze Tierfutter nicht mehr an Tiere ginge sondern an arme Menschen die Hunger leiden,ich finde es echt arg wenn ich mir vorstell die sammeln da getreide und dürfen es nichtmal essen.
    Ernährung ist wirklich ein heikles thema in der tat macht es keinen sinn als veganer nur pommes und ketchup zu essen aber ich möchte meinen das die meisten menschen die sich so ernähren auch drauf achten was sie essen und nicht nur ungesundes zeug zu sich nehmen,es gibt mehr mangelernährte alles-esser als vegetarier und veganer weil die meisten weniger darauf achten was sie essen da reicht ein stück fleisch ne soße und salat und damit ist die "ausgewogene" ernärung erledigt
    und eigentlich sind wir keine allesfresser :)
    im brockhaus und in allerlei anderen büchern wurde festgehalten das unser gebiss eher dem eines fruchtessers entspricht,da wir ja wahrscheinlich von affen abstammen und die auch fruchtesser sind lag es nahe das wir es auch sind und untersucht wurde
    dazu fand ich die paar seiten ganz interessant:
    http://www.vegetarismus.ch/info/12.htm
    http://www.tierversuchsgegner.org/wiki/index.php?title=Densmore
    demzufolge sollten wir eigentlich kein fleisch essen^^
    Ich persönlich finde Tierhaltung ansich auch doof deswegen haben wir eigentlich auch nur Tiere aus zweiter Hand oder unser einer Hund ist aus einem Heim in Andalusien,weil es für mich schlimmer wäre das die Tiere womöglich ausgesetzt werden und sterben :/

    Und ich nehme dir deine Argumentation keineswegs übel ich freue mich wirklich das ich einen Diskussionspartner gefunden habe ich lerne dadurch eher was als durch unterricht :)
    hast du dann aufgehört bio zu studieren?
    ich ab es jetzt erstmal als lk genommen ob ich danach in die richtung weitergehe weiß ich gar nicht...
    Liebe Grüße

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  9. long text is looooooooooooooooooooooooooong D:
    *btw: want more glasses-pics, now* ;3

    greetings

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  10. ...Hammer! Bin total sprachlos... du hast es einfach auf den Punkt gebracht! :)

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  11. Also ich find dich rechts oben eindeutig am hübschesten, das bisschen Wimperntusche + Kajal reicht vollkommen aus, um deine tolle Augenfarbe zu betonen :)
    Und dass die Haut nicht 100% perfekt ist, find ich nicht schlimm, meine Haut zickt auch doll rum, trotzdem benutz ich meist nur Wimperntusche und bisschen Rouge, wenn ich rausgeh (zum einkaufen geh ich auch mal "nackt").

    Diese kastenartigen Rahmen um die Augen auf den letzten 3 Bildern allerdings find ich ganz furchtbar (sorry ;) - diesen "Schminkunfall" sieht man oft bei 13-jährigen Teenies, und ich find, damit siehst du auch wie 13 aus :-D
    Wenn schon ordentlich Kajal, dann richtig gut verblenden, damits etwas rauchig aussieht, und nicht wie so ein dicker Kasten :)))
    Ok, ist natürlich nur meine persönliche Meinung, ist ja auch irgendwo Geschmackssache.

    Auf jeden Fall lass dir gesagt sein: Du brauchst dich nicht zuzukleistern, um hübsch zu sein :) Kleine Makel zu verdecken (z.B. mit Abdeckstift) und die Wimpern zu tuschen, um die Augen hervorzuheben, ist vollkommen ok und auch ausreichend :)

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  12. @Cora: Ach da sieht man wirklich, dass das einfach extrem vom persönlichen Geschmack abhängt o.o Das was du als Schminkunfall betrachtest (mein Freund hasst es übrigens auch wenn ich mich so schminke, mir ist schon klar dass ich damit nicht den Geschmack der breiten Masse treffe) findet eine Freundin von mir, die Emo ist, total toll und meint dass es zu mir passt und mir steht.
    Ich finde zB (jetzt als Gegenargument dazu, dass ich damit aussehe wie 13 XD) dass ich mit nur Wimperntusche wie auf dem einen Bild aussehe wie eine verprügelte Transe o_o Ich hab einfach ein eher "männliches" Gesicht finde ich, vor allem da ich so dünne helle Wimpern hab, und meine Nase so dominant & mein Mund so klein ist. Deswegen finde ich gerade solche Bilder von mir ganz ganz schrecklich, und naja, wenn ich mich so schminke und in den Spiegel sehe, sehe ich eben genau das, deswegen tue ich das auch nur ungern.

    Ich weiß schon dass ich mich sehr viel "gekonnter" schminken könnte, aber viele tolle Dinge funktionieren bei mir aufgrund meiner Augenform (meine Lidfalte, die Form meiner AUgenbrauen etc.) einfach nicht, bzw sehen total merkwürdig aus. Was den Kajal betrifft: wenn ich den verblende führt das nur dazu, dass er mir in meine (grandiosen -_-) Falten an den Augen rutscht, daher nehm ich lieber flüssigen - der kann halt nicht verschmieren ;)

    Aber joa, letztendlich bleibt es Geschmackssache - das mit dem Kajal, und auch ob man mich überhaupt hübsch findet oder nicht. Ich tue es halt grundsätzlich nicht, daher verstecke ich mich eben ;) (nichts worauf ich "stolz" bin...)

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