Monday, February 21, 2011

Medical and Pharmaceutical Biotechnology - what?

Da ja doch einige von euch recht an meinem student life und meinem Studium an sich recht interessiert zu sein scheinen, dachte ich mir, ich schreibe mal einen eigenen Eintrag darüber.
Schließlich habe ich in letzter Zeit sehr viel über mein Studium gemeckert, da könnte es sein das ihr ein ganz falsches Bild davon bekommt. Denn eigentlich ist mein Studienfach - medizinische und pharmazeutische Biotechnologie - sehr interessant und spannend!

Außerdem ist das erste Semester vorbei, das zweite hat gerade begonnen - ich denke das ist der richtige Zeitpunkt um ein kleines "Review" zu schreiben ^-^


Mein Studienfach wird hier in Österreich eigentlich von zwei Fachhochschulen angeboten - von der FH Wien und dem IMC Krems. Ich habe mich damals für Krems entschieden, weil mich die einzelnen Fächer und die Beschreibung des Studiums aus der Sicht des IMC einfach mehr angesprochen haben.

Das Bewerbungsprozedere sieht folgendermaßen aus: Zuerst schickt man einen Motivationsbrief und einen Lebenslauf. Der Motivationsbrief sollte natürlich eine gute Kombination aus Selbstbebauchpinselung und Huldigung der FH sein, damit man möglichst gut rüberbringt warum man so dermaßen awesome ist dass man perfekt für ein Studium an dieser awesome FH ist.
Wenn man ausgesucht wird bekommt man erstmal eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch. Dort wird dann entschieden ob man aufgenommen wird.

Ich hatte mein Gespräch anfang März letzten Jahres, weil ich mich zum frühestemöglichen Termin beworben hatte (ich wusste ja schon im Dezember dass ich von der Uni Wien wegwill).
Ich war natürlich total nervös, da ich eigentlich nicht so genau wusste was mich erwartet. Außerdem hatte ich panische Angst dass ich immerhin fast 2 Jahre nach meiner Matura nicht mehr wirklich flüssig Englisch sprechen können würde.  Denn die Bewerbung als auch das Studium selbst sind komplett auf Englisch.
Vor dem Gespräch bekam jeder Bewerber einen Zettel ausgehändigt mit einem Thema welches man im Gespräch dann präsentieren sollte. Nach einer kurzen Vorbereitungszeit wurde man in 3er Gruppen zum Gespräch geholt, musste dort dann frei über das Thema reden und ein paar einfache Fragen beantworten. Man konnte auch untereinander diskutieren und sein Wissen zu den Themen der anderen einbringen.

Soviel also zum Bewerbungsprozedere!

Wenn ihr euch bei einer FH (sei es diese oder eine andere mit ähnlichem Prozedere) bewerben wollt, kann ich euch also folgenden Rat geben: Bleibt einfach cool! Selbst wenn euch mal nichts mehr einfällt werden euch die Interviewer auf die Sprünge helfen und euch irgendwelche Inputs liefern. Wenn es ausdrücklich erwünscht ist, dass man auch zu den Themen der anderen etwas einbringt, dann macht es auch! Zeigt, dass ihr aufmerksam seit und seid nicht schüchtern! ^.~

Campus mit Sonnenuntergang! "Unser" Gebäude sieht man auf dem Foto leider nicht.

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Das erste Semester umfasst 27 Wochenstunden. Man bekommt eine erste "sanfte" Einführung in Laborarbeit und es wird grundlegendes theoretisches Wissen vermittelt.

Hier will ich euch jetzt die einzelnen Fächer vorstelen - aufgelockert durch ein paar dumme Bilder!



Introduction to Laboratory Techniques Laboratory
Eines der ersten Fächer die man hat, in unserem Fall geblockt ganz am Beginn des Semesters. Man lernt grundlegende Methoden der Laborarbeit, zB wie man mit einer Pipette umgeht, lernt das Labor kennen so dass man sich später zurecht findet. Wir haben einfach Experimente gemacht, zB der pH Nachweis mit Rotkraut als Indikator oder das Trennen eines Gemisches in seine Bestandteile.
Außerdem lernt man erste, wichtige Rechenmethoden kennen, zB um Verdünnungen mit gewünschten Konzentrationen herzustellen.
In meinen Augen ein kein sehr aufregendes Fach, aber eines auf das ich mich jedesmal gefreut habe, weil wir einfach witzige Sachen gemacht haben!

Laboratory Documentation and Reporting
Am Anfang des Studiums kommt einem dieses Fach vielleicht noch unwichtig vor, aber hier lernt man haarklein wie man "richtig" im Labor arbeitet, soll heißen das korrekte Verfassen von Protokollen und worauf man bei seiner Arbeit besonders achten muss, damit die Experimente oder Studien korrekt ablaufen und später auch sicher reproduziert werden können.
Ein Fach, dessen Inhalt man erst mit der Zeit zu schätzen lernt. Je mehr Protokolle man schreiben muss, desto mehr geht einem der Inhalt der Vorlesungen in Fleisch und Blut über. ^^

General and Inorganic Chemistry Theory
Hier lernt man die Grundlagen der Chemie kennen. Beginnend mit Atomtheorien und Bindungsmodellen, Reaktionstypen und vieeel vieeel Rechnerei ^^
Anfangs lernt man hier vielleicht nichts neues und kommt noch mit dem Schulwissen weiter, doch vor Allem die Berechnungen (Stichwort pH Wert Berechnen) haben es zT in sich. Alles in Allem ein sehr interessantes Fach, was aber hier auch am Dozenten lag.

"The King of Electronegativity", wie unser Dozent Fluor immer nannte XD
Analytic Chemistry laboratory
Erste, einfach Anwendungesmöglichkeit des in der Theorie erworbenen Wissens finden hier statt. Leider hatte man in diesem Fach oft mit Dingen zu tun, die man erst einige Wochen später in der Theorei gelernt hatte, was es etwas erschwerte. Wie in allen Labors arbeitet man hier in Gruppen und lernt die Grundlagen der qualitativen und quantitativen Analyse kennen.
Ein Fach dass nicht immer einfach war, und einem zum Teil wirklich einiges abverlangt hat. Dennoch denke ich, dass ich kaum in einem Fach so viel neues gelernt habe wie in diesem.

Chemical Calculations
Das dritte chemische Fach ist eine Ergänzung zu den beiden anderen. Hier wird gerechnet, gerechnet, gerechnet. Mathematische Grundlagen chemischer Reaktionen, hauptsächlich geht es dabei um Säure-Basen-Reaktionen und natürlich Konzentrationsbrechnungen, die man nach der Prüfung wahrscheinlich im Schlaf beherrscht, werden hier vermittelt.

 Gute Eselsbrücke für die Henderson-Hasselbach-Gleichung!

Applied Mathematics
Das Horrorfach der meisten Studenten ist wirklich reine, trockene Mathematik. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Winkelfunktionen, Differnzial- und Integralrechnung.
Für viele ein Albtraum, für mich ein Traum - ich habe mich sehr gefreut mich mal wieder mehr mit Mathematik beschäftigen zu können.


Applied Physics Theory
Ein kurzer Ausflug in die Grundlagen der Physik: Mechanik, Thermodynamik, Hydrostatik sind die Hauptthemen die wir durchgenommen haben. Da der Dozent einen größeren Wert auf das Verständnis von Prinzipien und Grundideen legte als auf das sture Auswendiglernen von Formeln, kein sehr schweres Fach, aber da sich viele offenbar leichter tun auswendig zu lernen als zu verstehen, war das natürlich auch nicht jedermann's Sache...
Für mich war hier wirklich kaum etwas neues dabei, aber ich mag das Fach, daher hat es Spaß gemacht XD

Das hab ich zwar schon mal gepostet... aber ich finds einfach zu geil XD 

Applied Physics Laboratory
Im Physiklabor geht es hauptsächlich darum, exaktes Arbeiten zu lernen. Dabei werden ganz unterschiedliche Versuche gemacht, zur Elektrizität, Mechanik (der klassische Pendelversuch darf natürlich nicht fehlen!) und viele mehr. Die größte Schwierigkeit lag hier im ausgesprochen ungenauen Skriptum, das nicht wirklich gut auf die Experimente vorbereitet, weil die theoretischen Hintergründe oftmals nur schlecht bis gar nicht erklärt waren. Hier war das Schreiben der Protkolle besonders viel Arbeit, da man sich die Theorie zu dem was man gemacht hatte erstmal zusammenreimen oder - suchen musste.
Die Versuche waren zT schon interessant, manche waren aber auch einfach unglaublich langweilig. Oftmals musste man minutenlang warten bis man die nächste Messung nehmen konnte, manchmal war auch gar nicht so richtig klar was man nun eigentlich tun sollte. Ein ziemlich anstrengendes Fach.

Applied Microbiology
Die Grundlagen der Mikrobiologie, die einigen vielleicht noch aus der Schule bekannt vorkommen, werden hier vertieft. Aufbau von Zellen, die Formen verschiedener Bakterien, und die Energiegewinnung von Lebewesen werden hier besprochen. Wobei letzgenanntes Thema zugleich auch das wohl schwierigste ist.
Ein Fach auf das ich mich wirklich gefreut hab. Von hier ist es ja nur ein Schritt weiter zur Zellbiologie, die mich besonders interessiert!


Microbiological Working Techniques Laboratory
Zum ersten Mal arbeitet man im Labor nun mit lebenden Organismen und sammelt erste Erfahrungen zur Arbeit mit sensiblen Mikroorganismen. Im Gegensatz zu anderen Fächern muss man hier peinlichst auf seine Arbeitsmethoden achten - Kontamination passiert schneller als man denkt.
Geblockt in einer Woche war dies ein ziemlich anstrengendes aber auch unheimlich spannendes Fach. Davor hatte ich eine große Scheu davor, mit lebenden Organismen zu arbeiten, nun weiß ich dass es gar nicht so schlimm ist 

Human Genetics
Dieses Fach ist schon auf etwas höherem Niveau als Microbiology. Hauptsächlich geht es um Vererbung, Mutationen und Mutationskrankheiten.
Für mich kaum neues, aber ein spannendes Fach!

Da weiß man nicht ob man lachen oder weinen soll XD 

Anatomy and Physiology
Der Dozent - ein Chirurg vom AKH Wien. Die Stunden - geblockt auf 4 Tage (einer davon Samstag). Der Stoff - suuuuper spannend! Kein anderes Fach war so anstrengend und zugleich so spannend wie dieses. Durch die "Blockung" hatten wir 4 ganze Tage lang nichts anderes, und trotzdem schaffte es er Dozent, mich total zu fesseln. Während seiner Vorlesung hab ich mich zum ersten Mal seit langem wieder gefragt, ob ich nicht doch damals den Medizin-Aufnahmetest versuchen hätte sollen ^^
Eines der besten Fächer in diesem Semester!

Information TechnologyWord und Powerpoint waren das Hauptthema dieser Vorlesung. Excel, das wir ständig gebraucht haben, wurde uns leider nicht erklärt (dafür dann zum Glück in LDR), dafür wurde alles andere so lange durchgekaut bis es einem zu den Ohren rauskam. Der interessante Teil - Vormatvorlagen in Word und alles mögliche was man vielleicht später für die Bachelorarbeit brauchen könnte - wurde leider im Vergleich zum Powerpointkram viel zu schnell durchgenommen...
Fazit: Für mich absolut nix neues. Das was mich interessiert hätte und was ich brauchen könnte, wurde viel zu kurz und ungenau besprochen...

Über DIESES Programm hätt ich gerne was gelernt :D

English - Communication
Hier lernt man die falsche englische Aussprache lateinischer Termini aus dem medizinischen Bereich, damit auch die Englischssprachigen Fachidioten verstehen was man meint XD Außerdem lernt man, Bewerbungen zu schreiben, auf Englisch Präsentationen zu halten, Höflichkeitsfloskeln und und und...
Für mich war das jetzt keine so große Schwierigkeit, da ich recht gut Englisch kann. Es war allerdings sehr witzig zu sehen, wie unterschiedlich die Aussprache solcher Fachbegriffe im Englischen ausfällt.

Personality Training - Team building
Dieses Fach hatten wir nur zwei Mal, einmal am Anfang des Semesters, einmal am Ende. Darüber berichtet habe ich hier und hier. Eigentlich nichts sehr spannendes, eher die pseudo-akademische Version von Namens- und Kennenlernspielchen und dergleichen.
Kein Highlight des Semesters, aber Erträglich.

...~:★:~:★:~:★:~... 

Soviel also zum ersten Semester.
Ich hoffe der Einblick in mein Studium (und den Inhalt meines lolpic-Ordners XD) hat euch gefallen!

Das zweite Semester wartet mit so interessanten Fächern wie Biophysicy, Immunolgy und Quality Management auf - ich bin schon gespannt was mich erwartet!

16 comments:

  1. d'aaaaaaw, a cute angle ... *O*
    Nyaaa, sowas würd ich nie studieren, da würd ich mich ja ständig fragen: "und wozu brauch ich das jetzt?" und "warum sitz ich hier überhaupt?" ... wobei, das tu ich selbst bei meinen Kursen, als denke ich, das ist völlig normal ;p

    hoffen wir ,das dein 2. semester genauso 'spannend' wird ... ich musste für meinen Studienplatz keine englischen Gruppengespräche führen - fuck yeah \(^^)/ GerMoney roxx!!1!!!

    grüssli :3

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  2. Gooooott, das klingt ja.. anders als mein Studium.. und so :O" ich wünsche dir viel erfolg im nächsten Semester! hoffentlich blickst du da mehr durch als ich! xD

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  3. Mein Studium war bis zu Applied Physics Laboratory absolut genau so, nur halt auf deutsch. Die Inhalte waren identisch, aber ich denke, dass wir qualitative analyse etwas härter hatten, dafür hatten wir aber kein protokollfach, sondern mussten das durch viel ärger mit den korrigierleuten selber herausfinden, was die so am besten für ein protokoll halten.
    chemisches rechnen war zudem gepaart mit atommodell delüx, komplette vorrechnung der schrödingergleichung, was eigentlich nur schockieren und aussieben sollte. können musste man die schrödingergleichung nicht bis auf H*psi = E*psi, das hat gereicht.

    Danach begann dann Thermodynamik, Elektrochemie, Analytische Chemie, Organische Chemie und so weiter ^^ Und hier sieht man, dass ich kein mediziner/biochemiker bin.
    Am anfang können studiengange echt ziemlich gleich sein.

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  4. Absolutes Traumstudienfach.. ich beneide jeden, der die Möglichkeit hat es zu machen. :)

    Englisch und Mathe finde ich zwar echt doof, aber da kommt man durch.. und so einen Protokoll-Kurs hätte ich mir auch gewünscht. WIr dürfen auch reatn, was in Protokollen gewünscht ist. Schade, dass nur jeder Assistent in den Praktikas auf etwas anderes Wert legt. :/

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  5. Hrhr also ich bin kein Fach von Chemie/Physik und all dem Gedönse :'D
    Aber ich finde es trotzdem interessant, was du da so machst während deines Studiums - und habe größten respekt vor deiner Leistung, da es ja immerhin komplett auf englisch ist! :O
    -> möchtest du denn nach dem Studium international arbeiten? ^^

    Yeah und die Henderson-Hasselbach-Gleichung kenn ich sogar noch ausm Chemieunterricht :'D
    Wir haben sie allerdings immer liebevoll "Hasselhoff"-Gleichung genannt ... x'D

    Und Adobe Wan Kenobi ... ich will auch so ein Programm *quengel*

    Hrhr aber du schaffst es allen Ernstes, mir Chemie usw. doch etwas schmackhaft zu machen <3

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  6. "The base is under a salt" ..... Arrrrgh. XD

    Wenn ich lese, was du so im Studium machst, bin ich froh, mich auf keine (pah, Puns kann ich auch!) Experimente eingelassen zu haben!

    Dass der ganze Studiengang auf Englisch ist, finde ich zwar einerseits merkwürdig und andererseits mit Blick auf internationale Forschung und Berufsangebote wieder sinnvoll.

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  7. mhm fahre über dopplerhütte, und exelberg... schnellste weg, die klinik liegt in der pelikanstrasse, also kurzparkzone, bzw gegenüber ist das heilige kreuz und paar strassen weiter st anna... aber hab auch ein navi mit ... ;)

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  8. und naja es ist ein bisschen kompilzierter trotz blutverdünnungsmittel hatte ich eine lungenembolie und die gefahr ist weiterhin sehr hoch, eine Katheterbehandlung bei Durchblutungsstörungen
    Um Durchblutungsstörungen effektiv zu behandeln, ist häufig eine Öffnung bzw. Dehnung der Gefäße notwendig. Bei der Katheterbehandlung wird unter örtlicher Betäubung - meist in der Leiste - ein Katheter in das betroffene Gefäß eingeführt, und Einengungen und Verschlüsse mit Hilfe eines Ballons gedehnt. So kann das Blut wieder ungehindert durchfließen. Diese Behandlung kann oft eine Gefäßoperation ersetzen. Der meist komplikationsfreie Eingriff wird von mir in der Wiener Privatklinik oder im Allgemeinen Krankenhaus durchgeführt.

    zb mal sehen ..

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  9. @blorg: Also "Wozu brauch ich das jetzt?" hab ich mir wirklich noch nie während meines Studiums gefragt XDD "Wozu sitze ich hier überhaupt?" hab ich mich während meines Physikstudiums einige Male gefragt, weil ich einfach nichts verstanden hab *lol* Deswegen bin ich auch gegen Ende gar nicht mehr hingegangen...
    btw, falls das eine Andeutung sein sollte - ich muss auch Studiengebühren für die FH zahlen (also nicht nur Gruppentherapie, eehhh -gespräch :P). Gibt nicht mal Stipendien oder so...

    @Sailor Strawberry: Ja, es ist ja allein schon ein Riesenunterschied zu meinem Studium an der Uni Wien, obwohl's dast das gleiche Fach ist XDD

    @Mercury: Jetzt bin ich wirklich neugierig was du studierst! Chemie?


    @Álfi: najaaaaa, grundsätzlich hat jeder die Möglichkeit ^^ Aber "Lehramt" ist es ja keines, und du willst ja Lehramt machen oder? Und ich finde gerade dass alles in Englisch ist total supi - wir können ja auch unser Praktikumssemester im Ausland machen :D Darauf freu ich mich schon! ^^

    @Suicyde: Ja, ich will zumindest in einem internationalen Umfeld arbeiten. Wenn man heutzutage forscht und die Ergebnisse publizieren will, MUSS das einfach auf Englisch sein, denn wen es auf Deutsch wäre würde es einfach keiner lesen XD
    Also wir hatten nur totalen Loser-Chemieunterricht. Es war nicht langweilig oder so, aber es wurde echt nicht viel Lehrinhalt vermittelt... Die Hasselhoff-Gleichung hab ich also erst während meines Studiums kennengelernt ^^

    @Kelhim: Find ich lustig dass es viele so verwundert dass mein Studium auf Englisch ist ^^ Dabei ist es gerade in den wissenschaftlichen Fächern heutzutage eigentlich unentbehrlich. Das hat sogar die Hauptuni Wien schon beinahe kapiert und bietet einige Vorlesungen auch au Englisch an. in anderen Längern ist das schon länger gang und Gebe, dass der Unterricht auf Englisch stattfindet, zB in den skandinavischen Ländern :)

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  10. *Im Goldenen Kreuz hatte ich meine Spetumplastik *
    stimmt kurzparkzonen... deswegen hoff ich ja wenn ich früh los fahr da was zu bekommen, wenn dzu nämich akh parkst 3 euro pro stunde ;)

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  11. Oh FH ... *__*

    Auch wenn es nicht "mein" Fach ist (Chemie finde ich interessant, aber mehr auch nicht), ich beneide dich um deinen Platz in Krems! Habe mich seinerzeit an der FH der WKO in Wien am Währinger Gürtel für Journalismus und Medienmanagement beworben und sie haben mich nach dem Hearing nicht genommen, weil ich ihnen zu "sozial" war. Grml!
    Bin eh eher eine Kinderfanatikerin, deshalb wurde es bei mir jetzt Deutsch und Psycho auf Lehramt an der Uni Wien ... aber wenn es das als FH-Fach geben würde, ich hätte mich beworben!
    Hast du vorher Pharmazie studiert in Wien? :D

    LG, diclo

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  12. @Varis:

    Wissenschaft ist in jeder Sprache gleichwertig, und wenn es einen Trend zu englischen Vorlesungen gibt, sehe ich das wirklich nur als Trend. Unentberhlich ist lediglich wissenschaftliches Vorgehen. (Seitenhieb auf eine deutsche Diskussion gerade ... ;)

    Aber ich sehe schon, dass englische Lehre auch Vorteile hat. Die meiste Literatur ist in englischer Sprache verfasst, und es kann nicht schaden, sie zu verstehen - und wer hinterher wirklich einen Beruf in einem multinationalen Unternehmen oder an einer international angesehenen Universität ergreifen will, sollte sich auf Englisch in der Fachsprache ausdrücken können. Keine Frage.

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  13. @diclofena: Ich habe in Wien studiert, aber nicht Pharmazie ^^ Sondern ein Semester Physik und zwei Semester Biologie (das dritte Semester hab ich eigentlich nur noch damit verbracht auf meine offizielle FH-Zusage zu warten ^^")
    aber dass sie dich nicht genommen haben weil du zu "sozial" bist find ich ja mal dumm XD Was ist denn das für eine Begründung bitte? Als könnte man keinen journalismus machen, wenn man sozial ist o_O
    Aber wenn dir die Arbeit mit Kindern liegt, dann ist das Lehramt sowieso optimal für dich ^^
    Eine Freundin von mir macht auch Deutsch Lehramt ;) als Zweitfach hat sie Geschichte ^^

    @Kelhim: Naja, aber so wie man sich eben auf Englisch als "Weltsprache" und Internationales Kommunikationsmedium geeinigt hat, ist das in der Wissenschaft eben nicht anders. Alle großen wissenschaftlichen Magazine Wie Nature, Science und co sind nunmal auf Englisch. Wer dort publizieren will, muss seinen "Papers" auch auf Englisch verfassen. Und wenn man kein Englisch kann muss man das ganze erst mühsam übersetzen lassen.
    Es ist also kein "Trend" in dem Sinne, sondern eher ein Status quo, auf den man sich einfach geeinigt hat. "Unentbehrlich" in dem Sinne ist es in meinen Augen schon - zumindest, dass man sich auf eine Sprache einigt, egal welche es nun ist (sie hätten ja auch Esperanto nehmen können XD). Wenn man die ganzen Publikationen etc. auch noch zwischendurch immer übersetzen lassen müsste, würde einfach irrsinnig viel Zeit verloren gehen. Interdisziplinäres Forschen ist heute wichtiger denn je, und auch die Zusammenarbeit Forscher verschiedener Länder ist wichtig. man denke dabei nur an die verschiedenen Gesetze was manche Forschungsgebeite wie zB die Stammzellenforschung betrifft.
    Aber inhaltlich ist es natürlich egal, in welcher Sprache man forscht/publiziert XD Aber sag, um was für eine deutsche Diskussion geht es denn?

    Also meiner Meinung nach ist es sehr sinnvoll wissenschaftliche Fächer auf Englisch zu studieren, wenn man nicht gerade Lehramt macht. Aber wenn später in die Forschung gehen will, ist es schon sehr wichtig, denke ich.

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  14. Wissenschaft ist doch ein Wert an sich, unabhängig davon, in welcher Sprache sie geübt wird. Sie wird nicht besser dadurch, auf Englisch gelehrt zu werden. Man kann seine Forschung auch in Englisch publizieren, ohne englische Vorlesungen besucht zu haben. Um mehr geht es mir gar nicht, und tatsächlich geschieht das überall in der Welt, auch abseits von klassischen Lehrerunis.

    Und bevor du jetzt glaubst, ich sähe englische Vorlesungen und Seminare irgendwie kritisch und du müsstest die mir gegenüber verteidigen: Nein, das hat seinen praktischen Nutzen. Aber es gibt genug Unis, die in der jeweiligen Muttersprache lehren, und die Arbeit ist wissenschaftlich nicht schlechter. Peace! ^^

    Deutsche Diskussion? Unser Verteidigungsminister hat seine Doktorarbeit zu großen Teilen wortwörtlich abgeschrieben und hat, nachdem es jetzt öffentlich wurde, freiwillig auf den Dr. verzichtet. Nur bewusst getäuscht haben will er natürlich nicht. Auf über 72% aller Textseiten seiner Arbeit vergisst man natürlich vollkommen aus Versehen die Fußnoten. Es ist so armselig, aber der gute Mann wird für das Superwahljahr 2011 gebraucht - deswegen darf er nicht zurücktreten.

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  15. Ich meine ja auch nicht das die Forschung/Wissenschaft dadurch hocherwertiger wird - das hab ich glaub ich nicht genug betont XD Und klar geht es auch, dass man in seiner Muttersprache forscht und seine Studien übersetzen lässt bevor sie publiziert werden etc. Aber ich denke wenn man es gleich auf englisch lernt (und de facto lernt man es dann ja auf Deutsch quasi mit, die Worte sind ja doch meistens ähnlich bzw viele Dinge haben einen ähnlichen Namen) hat man es später einfach leichter. Ich zumindest würde mich saumäßig ärgern wenn, während ich 3 Monate darauf warte dass irgendein Fach-Übersetzer meine Studie übersetzte, eine Studie mit selbem Inhalt publiziert wird, und jemand anderes für die Entdeckung die Lorbeeren einheimst XD jetzt nur mal so als schlechtes Beispiel ;) Grundsätzlich sehe ich es halt so, dass eine gemeinsame Sprache auch eher dazu führt dass die wissenschaftl. Gemeinschaft zusammenwächst und zusammenarbeitet. Ist doch schön wenn man sich auf Vorträgen mit internationalem Publikum in ein und der selben Sprache verständigen kann, wenn Experten aus verschiedenen Lädern Vorträge halten und jeder versteht (zumindest von der Sprache her XD) was sie sagen :)

    Und das mit von Guttenberg (wenn ich mich jetzt recht an den namen erinner) habe ich sogar mitbekommen! Nur wusste ich nicht dass du jetzt darauf anspielst :D

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  16. Dein Studium hört sich suuuper interessant an! *__* Vor allem Applied Microbiology und Human Genetics hätte ich auch total spannend gefunden. Da ärgere ich mich ja manchmal, dass ich doch nicht molekulare Biologie studiert hab, wie ich eigentlich erst geplant hatte... irgendwie ist es dann doch Biomathematik geworden. Aber nächstes Semester gehts auch mit dem Bioanteil mal richtig los, ich freu mich schon riesig auf Humanmedizin und Genetik :D

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