Tuesday, April 12, 2011

Sucker Punch: Ein Schlag in die Magengrube für Hyperreflektierer

In meiner momentan etwas rar gesäten Freizeit hab ich mich zuletzt mit meinem Hai und drei Freunden ins Kino gewagt, zum ersten Mal seit.... Rapunzel?!
Cineastisch ein krasser Bruch zu diesem letzten Kinofilm den ich gesehen hab, hatten wir uns für Sucker Punch entschieden.
Ich wusste nichts von der Handlung, kannte nur ein paar Filmplakate und den Soundtrack, der mir beim ersten Mal hören nicht so wirklich gefiel. Ich hatte sehr unterschiedliches über den Film gehört, aber die absolute Mehrheit der Meinungen ging in die Richtung "Katastrophal Schlecht".

Ich bilde mir allerdings gerne selbst eine Meinung, daher ließ ich mich davon nicht beirren, und ging frei von Erwartungen und Vorurteilen ins Kino.
Dieses halbseidene und absolut unprofessionelle Filmreview wird geziert von den großartigen Artworks von Alex Pardee. source: *klicku*
Gleich zu Beginn stellte ich erfreut fest dass die Coverversion von Sweet Dreams sich im Film dann doch ganz gut macht, wie meiner Meinung nach auch alle übrigen Lieder, die mir beim bloßen vorher anhören nicht so ganz gefallen hatten.
Die Musik hat mir also dann doch noch gefallen.

Um in kurzen Worten die Geschichte anzureißen:
Im Film geht es um die 20-jährige Babydoll, welche zu Unrecht in eine Psychiatrische Anstalt eingewiesen wird. Sie plant ihre Flucht aus der Anstalt und flüchtet sich dazu in eine Fantasiewelt, in der sie und ihre Freundinnen die sie unter den anderen Patientinnen findet, Tänzerinnen in einem Nachtclub sind.
Um ihre Flucht zu ermöglichen, stehlen sie diverse Gegenstände des Personals, während Babydoll tanzt um dieses abzulenken.
Während sie tanzt flüchtet sie sich in eine zweite Fantasiewelt - also quasi die Fantasiewelt in der Fantasiewelt - und erlebt dort mit ihren Freundinnen wilde Abenteuer in diversen abgefahrenen Szenarien.


Was kann ich also über den Film, seine Handlung, sagen?


Ich mochte den Film. So einfach ist das. Es ist nicht so, dass ich die Kritiker nicht verstehe, ist ja Geschmackssache ob man sowas mag oder eben nicht.
Aber manche "Argumente" warum der Film ja ach so schlecht sei sind einfach nur Lächerlich.


Immer wieder lese ich von Leuten die sich beschweren dass sie der Handlung nicht folgen konnten, dass der Film ja überhaupt keine Handlung hatte. Nun, ich denke wenn man nicht gerade über die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches verfügt, sollte man durchaus in der Lage sein währen der Kampfszenen die Haupthandlung nicht zu vergessen. Und um zu checken was nun Realität und was Fantasie ist, braucht man auch keinen Doktor.
Dabei lässt der Film ja ohnehin sehr viel Raum für Interpretation, es ist also durchaus möglich die Dinge verschieden auszulegen.
Zum Beispiel gibt es da die Theorie dass "Tanzen" in der Nachtclub-Fantasie eine Umschreibung für sexuellen Missbrauch ist, den die Mädchen in der Anstalts-Realität über sich ergehen lassen. Dafür würde sprechen, dass Babydoll's Tanzstil immer wieder als "roh" und "ungeschliffen" beschrieben wird, und dass sie nicht gerade glücklich wirkt wenn sie zu tanzen beginnt. Auch die Tatsache dass sie sich in eine Fantasiewelt  (die Fantasiewelt in der Fantasiewelt) errettet, in der sie eine äußerst wehrhafte Superheldin ist.
Andere vertreten widerum eher die Meinung, dass das Tanzen auch in der Anstalts-Realität nur "Tanzen" ist und nichts weiter.
Eine weitere Möglichkeit: Es ist nichts von beidem, und die beiden Fantasiewelten existieren nur "um die Wahrheit herum", also einzig und alleine in der Fantasie der Mädchen, während sie auf absolut herkömmlichem und konventionellen Weg das Personal bestehlen.





Ein anderes Argument vieler Kritiker ist, dass die Frauen in diesem Film zu Objekten degradiert werden - wegen ihrer knappen Kleidung und der sexuell suggestiven Handlung.
Oder was weiß ich.
Und da weiß ich dann nicht mehr, ob ich darüber lachen oder weinen soll.
Was für ein kaputtes, hirnloses Konzept von Emanzipation hat die Gesellschaft bitteschön, dass Frauen, denen ganz offenbar Scheiße im Leben passiert ist (weswegen sie in der Anstalt landen), und die sich dagegen zur Wehr setzen und die aufbegehren, die stark, fantasievoll, mutig, einfallsreich und sexy sind, ein weniger gutes Frauenbild abgeben als... als was?
Was für ein Frauenbild ist denn gesellschaftlich akzeptabel, so dass es in Film und Werbung gezeigt werben darf, ohne dass gleich jemand kommt und die Verantwortlichen bespuckt? Das Heimchen am Herd? Wohl kaum. Warum also nicht mal die sexy, starke Kriegerin die Zombiesoldaten über den Haufen schießt?
Ich kann mir nicht helfen, ich sehe nichts negatives an der Darstellung der Frauen in diesem Film. Es geht um 5 Freundinnen die zusammenhalten, die aus einer schrecklichen Situation einen Ausweg suchen indem sie zusammenhalten und ihre Fantasie zu hilfe nehmen.
Dass sie dabei kurze Röcke, Netzstrümpfe oder enge Hosen tragen - wo ist das Problem? Es passt einfach in das Szenario. Vielleicht sollte man an dieser Stelle auch mal anmerken, dass die Protagonistinnen in der Nachtclub-Fantasie-Welt eigentlich harmlosere Outfits anhaben als in der brutalen Welt in Babydoll's Fantasie in der die Kampfszenen sich abspielen. Man könnte es also so betrachten, dass Babydoll sich selbst und ihre Freundinnen auf diese Art und Weise sieht... dass es ihre Wunschvorstellung ist, wie sie gerne wäre, in ihrer "eigenen" Fantasiewelt, wo sie mit ihren Freundinnen die Hauptrolle spielt (im Gegensatz zu der anderen Fantasiewelt im Nachtclub, wo sie eindeutig nicht die Rollen der starken Kriegerinnen einnehmen).

Das Frauenbild, das Frauenbild, das arme Frauenbild.
Ich glaube das was heutzutage als Emanzipation bezeichnet wird, hat mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau und der Anerkennung der Werte des Weiblichen rein gar nichts mehr zu tun.
Wir diskutieren lieber darüber dass in einem Film netzbestrümpfte Beine zu sehen sind, und finden es sexistisch, oder erregen uns über - nicht an - Knackärschen in Hotpants auf Flugzeugträgern (ich meine, gehts noch?! Sonst keine Probleme oder was?), und wollen in gewissen kleinen dummen Ländern sogar die ganze verdammte Bundeshymne umschreiben damit die "Heimat großer Söhne... UND TÖCHTER!" auch ja durch und durch gegendert ist.

Vielleicht bin ich ein besonders glückliches, dummes Schaf, aber ICH wurde noch nie aufgrund meines Geschlechts diskriminiert. Vielleicht wurde ich mal unterschätzt wenn es um bestimmte Aufgaben oder Tätigkeiten geht, bei denen ich aber schließlich genausogroße Kompetenz beweisen konnte wie männliche Mitstreiter und auch genausoviel Anerkennung bekam. Aber mir wurde noch nie, wirklich NIE, irgendwann, irgendwo eine Möglichkeit verwehrt weil ich eine Frau bin.
Daher geht mir das ganze Gequatsche über die Emanzipation sowas von am Allerwertesten vorbei, wie sonst nur äußerst wenige Dinge. In Sachen Gleichberechtigung gibt es wichtigere Dinge die in Angriff genommen werden sollten, als das Umdichten einer Bundeshymne <_<


Um den Bogen zurück zum Film zu schlagen.
Vielleicht bin ich blind, aber ich halte das ganze Lamento der ach so politisch korrekten Damen und Herren Kritiker die diesen Film für jeden Quadratmillimeter nackter Haut kristieren, für absolut überzogen und lächerlich.
Dass Sex eine Rolle in dem Film spielt ist natürlich nicht zu leugnen, aber da ist der Film nicht der einzige auf der Welt oder auf dem Markt. Konkret geht es sogar um sexuellen Missbrauch, ein ernstes Thema das auf eine neue Art angegangen wird - die Betroffenen (?) flüchten sich in eine Fantasiewelt, aber sie schmieden Pläne, geben nicht auf, kämpfen weiter!

Ich verstehe nicht wie man darin a) keine Handlung erkennen; und b) ein Frauenfeindliches Bild entdecken kann?! Ist ja nicht so als würde in der Geschichte der sexuelle Missbrauch dieser Frauen legitimiert werden. Im Gegenteil, am Ende bekommt "der Böse" sogar seine gerechte Strafe.


Fazit: Diese Frauen sind auch nicht mehr "Objektifiziert" als jede andere Frau in jedem anderen Film. Wenn man lange genug sucht, findet man wahrscheinlich in jedem Film Szenen oder Aussagen, oder Darstellungen weiblicher Charaktere die man mit viel Fantasie als sexistisch auslegen kann. Gerade in Actionfilmen, wo Frauen nur die Nebenrolle spielen und hauptsächlich dazu da sind gerettet oder flachgelegt zu werden sehe ich persönlich eher ein frauenfeindliches Bild als in actionlastigen Filmen wo es die Frauen sind, die die Hauptrolle bei der asskicking Action übernehmen.

WENN ich etwas an dem Film zu kritisieren habe, dann sind es zwei Punkte: (Achtung, spätestens hier ist mit Spoilern zu rechnen wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt)
Erstens: Es wird nie geklärt was mit Blondie und Amber passiert. 

 Hier kann ich nur spekulieren, und muss dabei sehr weit ausholen. In der Nachtclub-Welt werden sie erstochen, aber in der Anstalt...? Auch Madam Gorski verliert am Ende des Filmes in der Szene mit dem Lobotomisten (soweit ich mich erinnern kann) kein Wort darüber, es wird nur erwähnt dass Babydoll ein Feuer gelegt habe, Personal attackiert habe (vermutlich Blue) und einer Mitinsaßin zum Ausbruch verholfen hat. Frage: Haben die anderen zwei (drei? Was ist mit Rocket?) überhaupt existiert? Im Grunde genommen sieht man nur Sweet Pea und Babydoll in der "realen" Welt (sowohl am Anfang im "Theater" der Anstalt als auch am Ende). Gegenfrage: Wer hat dann die übrigen Gegenstände gestohlen und woher hat Blue von dem Plan erfahren, wenn nicht aus einem gespräch zwischen Madam Groski und Blondie (oder war es Amber? XD * vergessen hab*). Allerdings - wenn es dieses Gespräch gegeben hätte, hätte Madam Gorski in der "realen" Welt wohl interveniert...




Das führt mich zum zweiten Kritikpunkt, zur zweiten offenen Frage, und das ist die nach der Rolle der Madam Gorski


 In der Anstalt ist sie die, die sich für die Mädchen einsetzt und versucht ihnen auf psychologischem anstatt psychiatrischem Ansatz zu helfen. Ihre Idee mit der Musiktherapie ist der Schlüssel zu dem ganzen Film - dessen eigentliche Handlung in dem Moment einsetzt als Sweet Pea (nicht Babydoll!) im Theater in ihre Fantasiewelt abgleitet.... Musik spielt den ganzen Film über also auch eine wichtige Rolle.
Was ist allerdings mit der Madam Gorski im Nachtclub? Sie ist so wie die anderen Mädchen nur ein "Spielzeug" unter der Fuchtel von Blue, was in der Realität definitiv nicht der Fall ist. In der Realität steht sie auf der Seite der Mädchen, und dennoch stellen sie sie in ihrer Fantasiewelt als Untergebene Blues dar. Mit anderen Worten: Es stört mich ein wenig dass ihr Charakter der einzig vollkommen "inkonsistente" in den beiden Welten ist. Ihre Nachtclub-Version hat wirklich nicht viel mit der realen Version gemein, und mir drängt sich die Frage auf, warum die Mädchen sich ihr nicht anvertraut haben (in der realen Welt). Dass die Szene im Turnsaal mit Blondie (Amber? Blondie? Ich weiß nicht XD) in der realen Welt wohl kein äquivalent hat, trägt dazu nur noch weiter bei. Hätte eines der Mädchen mit der realen Madam Gorski gesprochen, hätte der reale Blue die beiden vermutlich nicht so einfach umlegen können. Und hier schließt sich der Kreis zurück zu der Frage - was ist mit den beiden überhaupt passiert, in der realen Welt...?
Vielleicht habe ich auch manche Stellen nicht zu 100% mitbekommen, also wenn ihr irgendwelche Inputs habt - immer nur her damit ^^"

En gros muss ich trotz dieser kleinen Unstimmigkeiten sagen, dass mir der Film gefallen hat.
Ich weiß nicht mit welcher Erwartung die meisten Leute diesen Film gesehen haben, aber ich mochte die Musik und ich fand die Umsetzung der Geschichte in Bilder sehr passend (die Unterschiedlichen Outfits und die Farbgebung der Szenen, die Charaktere, die Verwendung von SlowMotion die ja exorbitant kritisiert wird).
Ich fand auch die Kampfszenen toll choreografiert.
Ja, man könnte sagen es ist immer die selbe Leier und wiederholt sich. Aber in welchem Film mit vielen Kampfszenen ist das denn mal NICHT der Fall? Ich persönlich finde 99% aller Actionfilme langweilig weil es immer die selben Szenen und Motive sind die sich wiederholen. Bei Sucker Punch findet man in den Kampfszenen wenigstens einen Zusammenhang zur Nachtclub-Realität (zB Feuerzeug - feuerspeiender Drache) und auch mit sehr unterschiedliche Motiven (einmal den Kampf gegen einen Drachen, dann den Kampf gegen eine untote Armee etc).

Ja, Sucker Punch ist trashy, ja es ist sexy, ja es vermischt ein sehr ernstes Thema mit viel Action und abgedrehter Fantasie. Vielleicht stören sich die meisten Leute ja an dieser Herangehensweise an die Thematik?
Ich kann den ganzen Aufstand der Kritiker jedenfalls überhaupt nicht verstehen, denn selbst wenn es nicht jedermanns Geschmack ist, denke ich dass man doch von den Bildern der Plakate und den Trailern ganz gut auf das vorbereitet wurde was einen im Kinosaal erwartete - ein düsterer, abgedrehter Trip in eine Fantasiewelt der nicht zuletzt durch die Musik ein wenig an Alice in Wunderland erinnert - und auf den zweiten Blick auch ein wenig an Filme wie Tideland und sogar Shutter Island.

Aber vielleicht mag ich Sucker Punch auch nur so gerne, weil ich mich in Babydoll's Fantasiewelt so wohl fühle.
Wenn es mir schlecht geht, ziehe ich mich auch manchmal in Fantasiewelten zurück - und da bin ich sicherlich kein liebes Heimchen am Herd, sondern eher eine asskicking, Zombies umballernde, Drachen bezwingende Steampunk-Superheldin!

16 comments:

  1. Was? Natürlich ist mit dem Tanzen in Wirklichkeit Sex gemeint, selbst der Anstaltsbesitzer will sie doch am Ende haben und beschwer sich das alle Spaß mit ihrem Spielzeug haben, nur er nicht. Ich hab aber auch gehört das der Film dramatisch geschnitten wurde, um FSK16 zu sein, also fehlt sicher einiges, was da für mehr Klarheit sorgen könnte ;3

    ich fand ihn ganz nett, und tolle effekte gabs zu sehen.
    und vllt sollten wir deine Träume auch ma lverfilmen °Q°

    grüssli

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  2. Wow, das mit Shutter Island zu vergleichen ist aber schon irgendwie hart.... °__°

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  3. @blorg: Ja, allerdings spricht er davon in der Nachtclub-Fantasie-Welt und nicht in der Realität. Dass er geschnitten wurde hab ich auch gehört - angeblich gibt es einige "Musical-Szenen" die auch rausgeschnitten wurden da er sonst zu lange gewesen wäre. Ein paar Ausschnitte sieht man im Abspann.

    @Asu: Ich ziehe da keinen "filmischen" Vergleich sondern beschränke mich auf die Handlung. Und da ist es nicht soweit hergeholt, denn in beiden Geschichten geht es um eine Gratwanderung zwischen Realität und Fantasiewelt, um Charaktere die durch ihre Fantasiewelt eine schreckliche Realität verdrängen und "umarbeiten" in eine neue Geschichte. Daher auch der vergleich mit Tideland.

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  4. Ich hab den Eintrag nur zur Hälfte gelesen, denn ich bekam urplötzlich Lust, den Film auch zu gucken.
    Wenn ich das getan habe, komme ich auf diesen Eintrag zurück :)
    Ich geb dir jedenfalls Recht, was die Kritiken betrifft. Ich les sowas eigentlich erst gar nicht. Ich kriegs von nem Freund immer aufgedrückt und es nervt mich einfach nur.
    Ich mochte "Ich bin Nummer4", owbohl man nur schlechtes darüber lesen kann. Dann ist er eben ein Film, der superleicht zu verstehen ist und dessen Handlung vielleicht auch vorhersehbar ist, aber sowas kann man doch auch mögen. Immer dieses Verstrickte wie bei Inception und co. muss nicht sein (zumal ich Inception richtig kacke fand.)

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  5. Ohhh, ich hab auch einen Faible für Laternen - wie man unschwer erkennen kann. Ich fotografiere wirklich ständig irgendwelche Straßenlaternen. :D Schön, dass es noch jemandem so geht. :D

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  6. war auch drin und sehs ähnlich wie du , man kann sich auch anstellen. die story war jetzt natürlich niiicht absolut genial is eben so , aber mal ehrlich was will man mehr action, sex , schöne frauen und eine story ixch fands geil :D

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  8. Also ich habe bisher immer nur den Trailer dazu gesehen und fand den immer wahnsinnig verwirrend!
    Der hat mich total abgeschreckt! >_<

    Aber dennoch wollte ich ihn mir gern mal ansehen, auch wenn ich nicht so auf dieses tausendfach verstrickte und Fantasiewelt in der Fantasiewelt der Fantasiewelt einer Fantasiewelt stehe ... mal gucken, vllt bekomme ich das Flöchen ja dazu, ihn mit mir anzuschauen.
    Ansonsten nehme ich halt meine Schwester mit :D

    Denn in deiner "Review" nun fand ich, dass er doch sehr interessant klingt - vllt ist es für mich ja doch mal etwas anderes als diese ganze andere Grütze, die momentan im Kino läuft O:

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  9. Sollte es wirklich eine ungeschnittene Version geben, würde ich es nochmal versuchen. So fand ich den Film KACKE. Irgendwas darüber gelesen hatte ich nicht, nur von meinem Freund gehört, dass er ihn unbedingt sehen wollte. Tja, und dann sah ich Babydoll, bekam fast einen innerlichen Brechreiz (der würde ich so gerne mal ins Gesicht schlagen und danach 3l starken Kaffee einflössen, vielleicht verschwindet dann mal der Ausdruck eines 14 jährigen Botoxopfers). Nachdem die anderen Dolen auftauchten verschwand meine Aufmerksamkeit. Ein Film mit vielen unterernährten Frauen die absichtlich in "sexy" Kleidung gestopft wurden und durch Explosionen hüpfen. Das finde ich so öde, dass ich keinen Bock mehr hatte auf eine eventuelle Tiefe zu achten.

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  10. "Ich kann mir nicht helfen, ich sehe nichts negatives an der Darstellung der Frauen in diesem Film." -> Da ich ihn noch nicht gesehen habe, kann ich nichts weiter dazu sagen außer: Die Schminke ist mir schon etwas zu deftig! Hat man in einer Irrenanstalt noch Zeit sich derartig zu schminken?
    Aber nun gut, nach deiner Review werde ich den Film nun garantiert mal sehen! (:

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  11. Ich möchte den Film auch noch sehen! Ich bin mir zwar absolut noch nicht sicher, was ich davon halten soll, aber ich würd mir gern ein eigenes Bild machen. Die Handlung hört sich auf jeden Fall ganz interessant an :)

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  12. Ich seh schon, ich glaub ich mach mir nicht allzuviele Freunde mit meinem Review... ich hab schon Angst vor den Reaktionen jener Leute die sich jetzt nachdem sie mein Review gelesen haben den Film ansehen X'D Hilfe! Ich übernehme keine Garantie! XD

    @TKindchen: "Ich bin NUmmer4" hab ich nicht gesehen, weil es einfach die Art Film ist die ich lieber ein jahr später zu Hause im fernsehen sehe :) Aber ich stimme dir zu - es kommt einfach darauf an welche Erwartungen man in einen Film hat... und wenn man die von Anfang an zu hoch steckt oder was ganz anderes erwartet.. naja ^^"

    @Ando: Ich fands auch gut :) Die Story war vielleicht "nichts neues" aber die Umsetzung gefiel mir einfach super gut :D Und es war spannend - man glaubt natürlich zu Wissen wie es ausgeht, ist trotzdem automatisch auf einen U-Turn gefasst.... und ich muss sagen, ich fand die Überraschung am Ende wirklich überraschend ^^ Auch wenn's rückwirkend gesehen "logisch" erscheint.

    @Sui: Ich hab den Trailer gar nicht gesehen, aber ich kann dir versichern die Geschichte ist nicht sehr verwirrden. Es ist eig. immer klar was in welcher Welt spielt - daher fand ich es auch nicht schwer der Handlung zu folgen.

    @wolfskind: Ja, da scheiden sich wohl die Geister. Ich persönlich finde zB die Besetzung gut, vor Allem Babydoll, da der Name der Figur, und das Kindliche Gesicht und die geringe Größe der Schauspielerin ja auch absichtlich mit dem Kindchenschema spielen. Sie hat ja auch immer zwei Zöpfe und so ne Schulmädchenuniform. Ihre Mimik ist wahrscheinlich wirklich streitbar, aber ich glaub gerade in den Szenen wo sie zu tanzen anfängt ist es eigentlich sehr passend, dass sie nicht gerade glücklich dreinschaut.
    Was die übrigen Darstellerinnen betrifft - hätte dir der Film den besser gefallen wenn die Frauen üppiger gewesen wären? Andere Outfits anhatten? Ich finde nicht dass die Frauen unterernährt waren. Zwischen schlank und mager ist immernoch ein Unterschied, meiner Meinung nach, und keine von denen sah ungesund dünn aus...
    Ich will keinen Streit mit dir anfangen, ich wage nur zu behaupten, dass der Film dir wahrscheinlich nicht nur wegen des Casts nicht gefallen hat, sondern vielleicht generell deinen Geschmack nicht getroffen hat - was ja ohnehin okay ist, nur dann zum Problem wird wenn man sich, so wie einige Kritiker das tun, auf so eine Sache versteift und dann irgendwas reininterpretiert... So seh ich das zumindest ^^ Aber ist ja jedermann's gutes Recht den Film zu mögen oder nicht.


    @Sailor Strawberry: Oh, da kann ich dich insofern beruhigen dass die exszessive verwendung von Make-Up (damit mein ich jetzt kiloweise Glitzerlidschatten und dergleichen) sich auf die Nachtclub-Fantasiewelt beschränkt :) Zumindest soweit ich darauf geachtet hab. Okay, Babydoll's extrem dichte schwarze Wimpern sind natürlich super auffällig, die hat sie in jeder Szene - wie eigentlich alle Frauen in dem Film o_o Aber gut, ich finde das "schön" und sexy (auch wenns teilweise etwas heftig ist) und nicht "frauenfeindlich" XD Trage ja selber gern mal falsche Wimpern *lol*

    @Sue: Ich find das ist die einzig richtige Einstellung wie man so einen Film sehen kann ohne mit totaler Sicherheit enttäuscht zu werden XD Bin schon gespannt ob er dir gefällt ;)

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  13. Streiten bringt ja auch nix, wir müssen ja weder zusammen leben, noch zusammen irgendetwas machen usw usf ... Allerdings glaube ich wirklich: wenn der Film etwas realistischer aufgemacht wäre, hätte ich auch nach einer Story ausschau halten können. Das hätten nicht unbedingt mehr Kg sein müssen (ich ertrage auch Sex and the City) oder andere Kleidung oder anderes Make Up. Aber irgendwie war mir an allem (bis auf Mimik bei einigen *g*) zuviel. Bombastisch sexy Weibchen in krass fataler Situation garniert mit aufregenden Special Effects. Erleben sie drei Welten für den Preis von einer. Zuviel auf einmal für meinen Geschmack. Allerdings fand ich auch Avatar ätzend und liebe Filme wie Dänische Delikatessen und die Pusher Reihe...

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  14. Ich finde den Preis für die Sailor Moon-manga eigentlich ziemlich gut...
    Die alte, eher schlecht gemachte deutsche Ausgabe hat damals 9,95 Mark gekostet, also quasi 5€.
    Heute ist es ja fast schon üblich, dass Manga 6,50€ kosten, auch die ohne Farbseiten und alles.

    Natürlich kostet die ganze Serie ne Stange Geld, aber dafür kriegen wir auch Farbseiten und die damals 18 Bände wurden in 12 zusammengefasst, man muss also weniger kaufen und sie sind dicker. xD

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  15. Zu dem Film kann ich nichts sagen, und ich bin definitiv ein riesiger Fan von politischer Korrektheit - das ist aber etwas ganz anderes als knappe Bekleidung, finde ich. ^^

    Und was das Feministenargument angeht, hier würden wieder mal Frauen zu Objekten degradiert ... Ich habe noch nie gehört, dass Männer zu Objekten degradiert werden, nur weil sie attraktiv in Szene gesetzt werden. Oder nehmen wir Sex in the City. Wenn man die Geschlechterrollen der Serie tauschen würde, wäre aber bestimmt nicht mehr von selbstbewussten, toughen Helden die Rede. ^^

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  16. hab den film noch nicht gesehen, aber ich freu mich schon unheimlich drauf! die story ist mir ehrlich gesagt nur zweitrangig! viele hübsche, kämpfende mädls ftw!!!!!!

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