Thursday, July 28, 2011

Die Sache mit der Ernährung...

Seit fast 3 Wochen - seit ich die Diagnose "Refluxösophagitis" hab - nehme ich jetzt schon ein Medikament namens Pantoprazol "Nycomed".
Zusätzlich hat mir der Arzt der die Gastro durchgeführt hat geraten, fortan auf zu heißes, zu kaltes, zu scharfes, zu süßes und zu saures Essen zu verzichten... und das ist leider leichter gesagt als getan.

Ich versuche, meine Mahlzeiten auf mehrmals am Tag aufzuteilen - Frühstück, Mittagessen, Abendessen... Ich hab anfangs versucht zu Hause zu frühstücken, doch aber ich habe einfach nicht die Muße, esse daher dann meist erst wenn ich im Büro angekommen bin eine Kleinigkeit. Für Mittags macht mir mein Freund immer ein kleines "Jausenpacket" ♥
Ich trinke sehr viel über den Tag verteilt - bis zu 3 Liter Wasser, auch vor dem Essen damit sich dann das Sättigungsgefühl schneller einstellt und ich nicht soviel auf einmal in mich reinstopfe. Außerdem hilft das trinken, den metallischen Geschmack, der jetzt immer häufiger auch nach dem Essen auftritt, "wegzuspülen", zumindest kurzweilig.
Schwierig wird es Abends. Ich muss immer noch extrem darauf achten, keine zu großen Portionen zu futtern. Langsam zu Essen. Das Essen auskühlen zu lassen.

Am Schwierigsten ist es, auf Scharfes und Süßes zu verzichten.
Ich esse wirklich gerne scharf - und damit meine ich den Grad an Schärfe der den meisten anderen Menschen schon die Tränen in die Augen treibt, und würze auch gerne alles mögliche scharf. Das fällt nun komplett weg, mein Freund achtet rigoros darauf dass wir nicht mehr scharf essen.
Ohne Süßigkeiten zu leben war für mich sehr lange kein Problem. Aber seit meiner Matura bin ich zum Zuckerjunkie geworden - vor Allem wenn ich "im Stress" bin. Heißhunger auf Süßes hab ich vor Allem nach dem Essen... Und Abends ist es ein innerlicher Kampf, nicht nach Süßigkeiten zu greifen.

Die Idee mit den "Mantra-Sprüchen" ist von Arina (siehe hier und hier)...
 Der Spruch soll mich daran erinnern, zu widerstehen wenn mich der Heißhunger auf Süßes packt. <_<


Die "Ernährungsumstellung", so lächerlich sie auch nach außen hin wirken mag, bereitet mir echte Probleme. Warum das so ist - das ist wohl eine längere Geschichte, und sie ist auch sehr persönlich, aber ich möchte sie trotzdem hier erzählen, in der Hoffnung dass es mir danach etwas besser geht. Auch bitte ich euch, hier nicht vorschnell über mich zu urteilen, und wenn ihr es lest, auch bitte alles zu lesen... denn bei dem Thema gehen ja recht schnell und immer wieder mal die Wogen hoch...

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Dreh- und Angelpunkt der ganzen Sache ist wohl, dass ich wirklich miserable Essgewohnheiten habe und zwar schon lange.

Das begann als ich so ca. 12 war und unbedingt abnehmen wollte, und angefangen habe, mein Hungergefühl zu zerstören..
Ich hab Morgens nichts gegessen, weil mir "nicht danach war"; Nachmittags wenn ich von der Schule heimkam, was gegessen und Abends dann meistens nichts mehr. Dabei achtete ich aber ganz und gar nicht darauf WAS ich aß. Da war oft Fast Food und dergleichen dabei, nur halt eben keine so großen Mengen. Und halt leider meistens nur einmal pro Tag.
Mein Stoffwechsel reagierte wohl auf das erzwungene "Fasten", und "verlangte" auch gar nicht nach mehr. Ich hatte wirklich keinen Hunger, ich kam einfach mit rund 1000kCal und weniger pro Tag aus. Ich hatte allerdings oft "Magenschmerzen", vor Allem wenn ich deprimiert war oder Stress hatte, und statt es als Zeichen von Hunger zu deuten, hab ich es als Zeichen meines Körpers gedeutet, dass er keine Nahrungsaufnahme wünscht.

Dieses leicht gestörte Essverhalten legte ich mit 15 wieder ab. Das ging recht "automatisch", irgendwie kam es einfach dazu, dass ich zumindest 2 normale Mahlzeiten am Tag hatte, meist sogar zumindest eine davon warm. Das lief auch ganz gut - obwohl ich immer noch weit entfernt von einer "gesunden" Ernährung war.
Allerdings nahm ich mit der Zeit ein wenig zu - mit 15 wog ich noch 45kg, bis ich 17 war waren es 50kg. Und es deprimierte mich zutiefst. 50kg hatte ich um die Zeit meiner Matura herum, als ich im Lernstress einfach deifnitiv zu viel aß und mich zu wenig bewegte. Ich war einfach generell in schlechter körperlicher Verfassung, was man mir vielleicht nicht unbedingt ansah, ich bemerkte es wohl aber dadurch, dass ich mich einfach unwohl fühlte.
Dann hatte ich also den Plan, wieder abzunehmen. Etwa 47kg wollte ich durch gesunde Ernährung erreichen. Ich gewöhnte mir wieder an, zu Frühstücken (keine gezuckerten Cornflakes sondern Müsli, Joghurt etc.) aß Mittags Obst oder Joghurt und Abends normal. Aber das Gewicht wurde nicht weniger. Da ich immer schon eine Konditionssportliche Null war, begann ich wieder wie besessen "Übungen" zu machen. Pilates, Sit-Ups und dergleichen. Resultat: Gleich null. Keine Gewichtsreduktion, kein besseres Körpergefühlt, nichts.

Erst rund zwei Jahre später erreichte ich mal wieder die 47kg. Das war allerdings zu einer Zeit, wo es mir wirklich miserabel ging. Ich war gerade drauf und dran mein zweites Studium abzubrechen und wusste nicht wohin mit mir selbst. Ich hatte Angst vor der Zukunft und vor der Gegenwart. Ich war unglücklich mit meinem Leben und hatte, seit wir zusammengezogen waren, sehr viel Streit mit meinem Freund. Anstatt zu Frustessen habe ich wohl "Frustfasten" betrieben. Jedesmal wenn ich deprimiert war, bekam ich heftige Magenschmerzen, und konnte in der Folge nichts essen. In der WG war alles nicht so toll wie ich es mir ausgemalt hatte - vor Allem die Abreitsteilung funktionierte nicht und die hygienischen Verhätlnisse litten darunter. Daraufhin boykottierte ich die Küche. Das heißt, ich verweigerte es, diesen Raum überhaupt zu betreten.
Demenstprechend wenig bis gar nicht aß ich auch. Wenn, dann unterwegs irgendein Snack, oder eben wenn mein Freund kochte.
Den traurigen Tiefpunkt erreichte ich um Weihnachten 2009 herum, als ich 3 Tage am Stück nichts essen konnte, weil mir so schlecht war.
Damals begann auch die morgendliche Übelkeit verstärkt aufzutreten. Als es immer schlimmer wurde und keinen erkennbaren Auslöser hatte, ging ich zum Arzt. Damals zum Gyn, weil ich dachte es hätte mit der Pille zu tun. Morgendliche Übelkeit ist ja oft ein Symptom das schwangere Frauen erleben, es lag also nahe dass es bei mir vielleicht mit einer Überdosierung der Pille oder dergleichen zusammehing. Die Gyn jedoch erklärte mir, dass es daran nicht leigen könne. Sie meinte, ich hätte wohl einfach "einen nervösen Magen". Was mir so, als reine Erkenntnis, allerdings nicht wirklich weiterhalf.
Durch das ständige nichts-essen wurde ich auch wieder dünner und erreichte so die 47kg. Auch wenn es mir in Wirklichkeit scheiße ging, empfand ich auch noch eine kranke Form von Freude darüber, mein "Wunschgewicht" erreicht zu haben, aber rückwirkend gesehen kann ich sagen: Das war es einfach nicht wert.

Mit der Zeit normalisierte sich jedoch alles wieder. Mein Leben - ich fand ein alternatives Studium, ich verstand mich wieder besser mit meinem Freund, ich wusste ich würde ab Herbst zumindest wochentags nicht mehr in der Chaos-WG wohnen - und auch meine Essgewohnheiten. Eine Zeit lang aß ich halbwegs normal, frühstückte recht spät und aß auch recht Spät zu Abend., aber es war soweit okay.

Dann begann ich irgendwann, das Frühstück wieder wegzulassen. War Morgens zu müde zu essen, oder mir war einfach schlecht... so schlecht, dass ich weder essen, noch irgendwas riechen oder auch nur sehen wollte.
Über den Tag hinweg hatte ich dann oft keine Zeit zu essen. Abends dafür langte ich umso kräftiger zu und aß Portionen, die andere Leute regelmäßig in Staunen versetzten - so nach dem Motto "Wie kann so viel Essen in so ein kleines Mädel passen?"
Das dieses Essverhalten nicht sehr klug war musste man mir natürlich nicht erst erklären.

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Warum ich allerdings so lange damit gezögerte hatte, zum Arzt zu gehen - von den ersten Phasen anhaltender Morgenübelkeit in 2009 bis jetzt - ist rasch erklärt.
Ich hatte Angst.
Angst, dass sie nichts finden - dass ich medizinische gesehen gesund bin und das alles nur eine Überraktion meiner Psyche ist. (Sowas hatte ich schon mal als kleines Kind, und es war nicht schön, gesagt zu bekommen dass einem nicht geholfen werden kann).
Und gleichzeitig Angst, dass sie etwas finden. Weil das bedeutet, dass sich etwas ändern wird müssen.

Mittlerweile hab ich auch die Diganose der histologischen Untersuchung. Meine Mutter meinte am Telefon auf dem Befund steht "Gastritis Typ C". Was genau mich erwartet erfahre ich jedoch erst Mitte August bei einer Nachbesprechung mit dem Arzt. Jedenfalls keine malignen Geschwüre, das ist doch schon mal was. Wenn man bedenkt was ich meinem Körper bisher alles zugemutet hab, eigentlich eine mehr als gute Nachricht.
Es kann jedoch sein, dass ich jetzt regelmäßig zur Nachrkontrolle (Gastroskopie) muss. Aber da ich ja nun weiß, dass es wirklich nicht so schlimm ist, habe ich davor auch keine große Angst. 

Das Schlimmste an der ganzen Sache ist jedoch, dass mich das an einen Punkt meiner persönlichen Entwicklung zurückwirft, an dem ich nie wieder sein wollte.
Alles dreht sich nur noch ums Essen.
Jeder Gedanke, den ganzen Tag. Was darf ich, was darf ich nicht, was hätte ich jetzt gerne, darf aber nicht; die Heißhungergefühle und die Schuldgefühle nach jeder Mahlzeit... usw.
Es macht mich verrückt ständig darüber nachdenken zu müssen. Ich wünsche mir, dass ich einfach "automatisch" alles richtig mache. Von selbst zu den richtigen Sachen im Supermarkt greife, am Süßigkeitenregal vorbeigehen kann ohne mich extrem beherrschen zu müssen, und nicht nach jeder Mahlzeit genau analysieren zu müssen ob das jetzt zu viel auf einmal war, ob das jetzt ein normales Gefühl des "Sattseins" ist oder der Magen, der gegen die Kardia drückt...
Ich will einfach nicht mehr darüber nachdenken müssen.

Ich bewundere ja schon lange die Menschen, die Aufgrund einer Lebensmittelintoleranz oder einer Diät auf gewisse Dinge konsequenz verzichten. Dass ich soetwas ganz schlecht kann, weiß ich nicht zuletzt seit meinen vergeblichen Versuchen, meine Ernährung umzustellen und sportlicher zu werden etc. Und so bewundere ich die Menschen, die sowas schaffen, jetzt noch viel mehr, und hoffe dass ich das auch bald so hinbekomme.

Wenigstens ist bis jetzt durch das Medikament die Übelkeit eingedämmt. Auch habe ich, entgegen meiner Erwartung/Angst, noch nicht zugenommen. Eigentlich esse ich ja in Summe jetzt mehr als vorher. Aber offenbar hat sich mein Stoffwechsel schneller umgewöhnt, als mein Kopf das hinbekommt.
Ansonsten bemerke ich aber noch nicht viel von der Umstellung, außer dass ich sehr rastlos bin und trotzdem sehr müde. Wieviel davon allerdings mit dieser Sache zu tun hat, und wieviel eher mit meinem Praktikum und anderen Aspekten, ist natürlich schwer zu beurteilen.

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Summa sumarum bleibt mir nur zu hoffen, dass sich alles irgendwie wieder normalisiert und ich es schaffe mich umzugewöhnen.

Wie ich das mit der gesunden Ernährung nach Abschluss meines Praktikums hinbekommen werde, steht noch in den Sternen - bald beginnt dann ja auch wieder die FH, und dann ist da Morgens kein Schatzi der mir ein Brot schmiert und mitgibt. Der für mich einkaufen geht und darauf achtet dass gar nicht erst zu viel Süßes im Haus ist und ich nicht scharf würze.
Dann bin ich wieder alleine und koche sowieso nur noch spartanisch, weil für eine Person kochen... naja.
Meine Hoffnung ist nun, dass sich das bis dahin so "eingespielt hat", dass ich es auch von selbst "kann".

10 comments:

  1. Wow, das war mal ein sehr sehr ehrlicher und mutiger Eintrag. Bemerkenswert ♥
    So eine Umstellung stelle ich mir schon für jeden schwer vor der keine Probleme mit seiner Ernährung hat & ich finde es total schrecklich, dass du jetzt auch noch zusätzlich auf so vieles verzichten muss...das stelle ich mir echt hart vor, vor allem wenn man auf etwas verzichten muss, was man sehr gerne mag.
    Leider kann ich so gar nichts Schlaues sagen, außer, dass ich dir wirklich alles erdenklich Gute wünsche & dir mehr als nur die Daumen drücke, dass sich alles zum Guten wendet & so einpendelt, dass du bald nicht mehr ständig so stark über deine Ernährung nachdenken musst und ich ich hoffe die kleinen "Mantrasprüche" helfen dir genau so gut wie mir durch schwere Zeiten.

    Du schaffst das ♥

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  2. Da geb ich Arina recht, das is wirklich bewundernswert, dass du dich dazu überwinden kannst, das "zu veröffentlichen".
    Ich hab das aber nicht so ganz verstanden; das kannst du wieder loswerden oder muss das ewig so gehn, dass du auf deine Ernährung achten musst?
    Ich hoff für dich, dass du dich (relativ) schnell umgewöhnst und es dir mit der Zeit weniger schwer fällt auf Verbotenes zu verzichten (klappt bei Diäten auch ganz gut^^)!
    ich steck dich jetzt auch nicht in die Pseudoana-Schublade, was vermutlich deine Angst gewesn ist, sonst hätteste ja nicht geschrieben, dass wir das auch alle GENAU durchlesen sollen :)
    47Kilo ist doch aber kein Gewicht. Auch bei deiner Größe nicht. Ich VERMUTE mal, dass es dir einfach schwer fiel, zu akzeptieren, dass man auf dem Weg zur Frau ein bisschen zunimmt (nein, keine Klugscheißerdiagnose, ich kenn das aus Erfahrung...)
    Ich drück dir schon mal die Daumen für den Termin im August, dass da nix saublödes bei rauskommt! <3

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  3. Eine interessante Geschichte. Tut mir leid, dass ich jetzt nicht viel dazu sagen kann, aber ich fand es wirklich höchst interessant.
    Ich selber esse meistens mit hohem Genuss und in Phasen wo einfach nix rein geht, ist das doch etwas Betrübend und verwirrend. Letztens hatte ich eine Lebensmittelvergiftung, danach hatte ich auch so einen nervösen Magen, der durch psychische Sachen länger blieb als er soll. Nur kleine Mengen gingen mit Krampf rein und es ging aber automatisch nur rein, was nicht zu warm/kalt/scharf/süß war. Und wenn doch, gabs Schmerzen. Meistens machte ich den scharf-fehler, ja auch ich liebe scharfes.

    Ich bin echt froh, dass ich eigentlich nur das wirklich mag, was eigentlich schon magenschonkost ist (außer scharf halt) und ziemlich gesund.
    Auf die frage, ob ich vegetarier sei, antworte ich mit "nein, ich mag nur keine pommes", mensa und so ^^ fleisch mit pommes. immer.

    Und seitdem ich das buch "anständig essen" las, ess ich nur noch sehr wenig fleisch. seit meinem letzten erlebnis mit einem gekochten ei, versuche ich auch eier zu meiden (hier allerdings aus ekel und nicht aus appetitlosigkeit).
    Aber ich glaube, seitdem habe ich monatlichen eisenmangel. Da geht nämlich irgendwie ein heißhunger auf fleisch los ^^° hab jetzt tabletten gekauft, die aber total widerlich sind. alles hat seine kehrseite.

    Ich hoffe, dass du das in den Griff bekommst und irgendwie deinen rhythmus findest. so als frühstück empfehle ich bifidusjoghurt von lidl und amaranth müsli von dm XD das ess ich am liebsten mit etwas zimt+zucker. falls du sowas magst... ich find das immer schnell, lecker und langanhaltend.

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  4. Gott, auch ich hasse die Tage, wo sich alles nur ums Essen dreht und es nichts anderes mehr zu geben scheint, wie die Pest.

    Aber genau der innere Widerstand dagegen, führt bei mir dann meist dazu, dass ich irgendeinen Plan schmiede. Ob das nun feste Mahlzeiten sind, oder ein neues Rezept, das mir erleichtern soll, dass ich weniger sündige. Ich muss immer für alles Pläne machen, wenn es ein Problem gibt. Hauptsache ich hab wieder eine Perspektive und Hoffnung.

    Früher waren das oft krasse Pläne. Krasse Diäten, krasse Umstellungen und die gingen alle früher oder später gegen den Baum. Und wenn es soweit war, dann bin ich schon Tage zuvor sowas von über meine Grenzen gegangen und war total am Arsch.

    Heute weiß ich, dass zu krasse Umstellungen für mich irgendwann in den Zustand des "am Ende seins" führen und dieser Zustand sorgt dafür, dass alles, was ich mit dem krassen Plan erreicht habe, vernichtet wird und ich am Ende schlimmer dasteh, also zuvor.

    Lange Rede ohne Sinn (jaa, ich neig zu Romanen, sryy^^) mit jedem Tag wirst du schlauer. Hab etwas Geduld, find ein paar Strategien, die dir helfen (nicht nur eine "ultimative") und setz dir kleine Ziele. "Heut und den Rest meines Lebens alles richtig machen" ist kein so guter Plan, wie ich merken musste. =D Setz dir kleine Etappenziele, dann hast du auch eher Erfolgserlebnisse.

    Ich staune gerade wieder, was für super Tipps ich anderen gebe und wie oberschlau das klingt. Ich sollte vielleicht mal Beratungssitzungen mit mir selber führen. Oh man. XD

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  5. was? keine gezuckerten Cornflakes zum Frühstück?
    Das ist doch kein Leben!!1! D:

    grüssli

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  6. Ich kann mich Arina da echt nur anschließen!

    Und möchte noch etwas ergänzen: Ich habe ja nun schon seit langem eine Laktoseintoleranz und muss zugeben, dass ich sehr oft darauf achte, nichts Laktosehaltiges zu mir zu nehmen. Allerdings geht das einfach nicht immer - wenn ich zB Eis essen gehe, denk ich mir "Scheiß drauf!" und esse ganz normal, ohne auf die Laktose zu achten. Manchmal gehts gut - manchmal eben nicht und dann renn ich weider zum Klo ...

    Es ist halt echt nicht einfach, da muss ich dir Recht geben. Und meine Laktoseintoleranz schränkt mich ja nichtmal sooo sehr ein, wie dich deine Ernährungsumstellung einschränkt!

    Deswegen habe ich da echt höchsten Respekt vor!
    Und ich wünsche dir für die Zukunft, dass du dir wieder ein gesundes Verhältnis zu deinem Körper und zu deinem Essverhalten erarbeiten wirst! :)

    Alleine, dass du dir so viele Gedanken gemacht und das hier geschrieben hast, hat ja gezeigt, dass du "die Notlage" erkennst und siehst, dass du etwas ändern musst für die Zukunft.
    Wobei ich mir sicher bin, dass du das über kurz oder lang recht gut in den Griff kriegen wirst! ;)

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  7. ...mal was anderes: dein PlusTG-Männel ist ja auch nackt!! Wo sind die ganze Klamotten hin?? O_o

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  8. Wurd ja schon einiges dazu gesagt jetzt.
    Ich wollte nur nochmal erwähnen, dass ich es echt total lieb von deinem Freund finde, dass er sich so um dich kümmert und mit drauf achtet, was du essen kannst und was nicht.

    Alles Gute =)

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  9. Ich finds kuhl, wie du schreibst, was du schreibst und dass es deinen Blog gibt..
    und ich finds klasse, wie dein freund sich um dich kümmert und wie du dein leben umkrempelst!

    LG

    Ich hab dir übrigens nen kleinen Award verliehen
    http://die-lichtgestalt.blogspot.com/2011/08/awards-awards-awards.html

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  10. Ihr seid echt lieb... vielen Dank für eure aufmunternden Worte und den Zuspruch ♥

    @Arina: Der Spruch half! Nur leider hab ich keinen Permanentmarker mit dem es etwas länger halten würde, nur nen Copic Multiliner, der maximal ein paar Stunden hält, spätestens nach dem Duschen ist es vorbei. Aber der Spruch erinnert mich auf jeden Fall immer daran, dass ich ja "zu meinem eigenen Besten" verzichten soll... das hilft schon, denn wenn ich so nen Heißhunger auf Süßes hab denk ich nicht wirklich "langfristig" ^^"

    @TKindchen: Das weiß ich auch noch nicht so genau, ich schätze mal normalerweise wird man das auch wieder los, aber bei mir ist es wohl auch erblich so bedingt dass ich eine höhere "Chance" hab an sowas zu erkranken, das heißt auch wenn es wieder vergeht sollte ich vermutlich an der Ernährungsweise festhalten... aber ich werde einfach dann den Arzt ausfragen ^^
    Ja, genau diese Ana-Sache meinte ich... wollte den brgiff eigentlich gar nicht verwenden um kein google-Futter zu bieten X'D Aber da ich so als ich ca 12 war (und so wenig gegessen hab) immer als magersüchtig bezeichnet wurde und regelrecht verarscht wurde deswegen, war mir das besonders wichtig, dass man hier nicht glaub ich kasteie mich jetzt selbst weil ich "abnehmen" will o_o
    Das mit der "Weiblichkeit" stimmt sicherlich zu einem Teil, allerdings hab ich auch stark darunter gelitten dass meine "Rundungen" eher auf meine Hüften und den Arsch verteilt waren als auf die Oberweite... die ist erst in den letzten 2 Jahren ein wenig "nachgezogen" X'D

    @Mercury: Den Fleisch-Heißhunger kenne ich X'D ich hab das letzte Jahr wenn überhaupt fast nur Fisch und weißes Fleisch gegessen, und dann stellenweise so richtigen "Blutdurst" entwickelt (so ein schön saftiges Steak... mhhh! X'D). Zimt & Zucker ist auf jeden Fall ein guter Tipp, ich ess lieber süß am Morgen, das fällt mir noch leichter XD Im moment ess ich so Müsliriegel mit "Joghurt" (halt irgendeine weiße Pampe die dranklebt)... mehr schaffe ich im Moment nicht, was aber zT auch an der Arbeit liegt (selbst wenn ich früh genug aufstehe hab ich Morgens keine Ruhe zum essen und esse daher erst im Büro)

    @Fatja: Ohh, ganz ehrlich, ich bin etwas erleichtert zu hören dass nicht nur ich solche Tage habe o.o
    Sich keline Ziele zu stecken ist schon mal eine super Idee, habe auch selbst gesehen dass das besser funktioniert ^^ Dass mit den kleineren Protionen klappt schonmal, jetzt muss ich noch den Zucker noch weiter reduzieren *hust* ^^""
    Also ich freue mich über deine Tipps sehr, vielen Dank ^^ Dass man es selbst oft schwer hat sowas zu befolgen obwohl man es "eh weiß", tja, das sehe ich ja jeden Tag an mir selber, kann dich da also sehr gut verstehen.

    @blorg: und jetzt stell dir mal vor - gar kein Frühstück!! @_@ Welcome to my Life X'D

    @Sui♥: Mittlerweile merke ich es auch recht "schnell" wenn ich zu viel oder was falsches gegessen hab ^^" Hilft insofern, als dass man es vermeidet, den selben Fehler immer wieder zu machen X'D
    Ach naja, ich glaub Laktoseintoleranz fände ich persönlich jetzt schlimmer. Ich esse so gern Käse o.o Ich kann ja im Grunde eh noch "alles" Essen, nur halt in Maßen...
    Danke für die lieben Worte :3

    @Ennys-Cat-Eyes: Mir ist das gar nicht aufgefallen, weil es ir gar nicht mehr angezeigt wurde o.O Hab es jetzt rausgenommen, hab auch schon eine andere Idee was da hin soll X3

    @Plüschokalypse: Jaaa immer funktioniert das leider nicht, vor Allem unseren Eltern/Großmüttern müssen wir noch klarmachen dass "Ich kann nicht mehr" wirklich bedeutet dass es aus ist und nix mehr geht X'D Das war halt schon länger ein Problem (vor Allem Omas drücken einem ja recht gerne noch eine Protion rein...) aber jetzt hab ich endlich ein schlagkräftiges Argument: "Ich darf nicht so viel auf einmal futtern!" X'D
    Danke ^__^

    @Lichtgestalt: Vielen lieben Dank - auch für den award :D

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