Wednesday, July 20, 2011

Game Review: Devil's Tuning Fork

Heute hab ich nur ein kurzes Game-Review für euch - ich bin nämlich über ein ganz besonderes Spiel gestolpert, das meiner Meinung nach definitiv mehr Fame verdient hat!

Picture Source: *clicku*

Devil's Tuning Fork ist ein Indie Game, das von einer handvoll Studenten der DePaul University entwickelt wurde.
Dahinter steckt eine ziemlich simple und doch sehr geniale Idee, die auch noch wirklich ansprechend umgesetzt wurde: Man kann nichts sehen.
Die einzige Möglichkeit, sich in der Umgebung zurecht zu finden, stellt die namensgebende Devil's Tuning Fork dar (zu Deutsch: Stimmgabel des Teufels). Wird diese angeschlagen, machen die sich ausbreitenden Schallwellen die Umgebung mit ihren Hindernissen und Gegenständen sichtbar.

Und so sieht das Ganze dann aus. (Picture source: *clicku* )


Worum geht es?
Eine Epdidemie ist ausgebrochen, welche Kinder ohne Vorwarnung und sonstige Symptome in ein Koma sinken lässt. Eines dieser Kinder findet sich danach plötzlich in einer seltsamen. labyrinthartigen Welt wieder, in der es nichts sehen kann. Dort findet es jedoch die Devil's Tuning Fork und muss nun versuchen, einen Ausweg zu finden...

Die visuelle Umsetzung dieser Idee ist einfach super gelungen, allerdings ist die zu Anfang des Spiels aufscheinende Epilepsie-Warnung wohl mehr als gerechtfertigt.
Mein Freund und ich haben das Spiel zusammen gespielt - ich habe mit Maus und Tastatur gesteuert und gemeinsam haben wir die Rätsel gelöst - und schon nach kurzer Zeit bekam er vom Zusehen Kopfschmerzen und verspürte Übelkeit.
Aus der Sicht des Spielers, also aus meiner Sicht, ist mir in dieser Hinsicht nichts aufgefallen. Jedoch musste ich den Bildschirm weiter weg als sonst aufstellen bzw. von ihm abrücken, da ich sonst Schwierigkeiten hatte, das Bild als "Ganzes" wahrzunehmen. Irgendwie ein wenig seltsam, aber nicht weiter tragisch.

Die Tatsache, dass man nicht wirklich "sieht" trägt natürlich nicht unmaßgeblich zum Ambiente des Spiels bei, aber auch die Musik kann sich "hören lassen".
Die Musik, das Geräusch dass die Stimmgabel erzeugt (die man ja fast permanent betätigen muss um sich zu orientieren), und nicht zuletzt die Stimmen die man immer wieder hört... das alles erzeugt eine stellenweise äußerst creepy Atmosphäre.
Insgesamt erinnerte mich die Stimmung stark an The Void - das Gefühl beim Spielen war einfach ähnlich. Man ist in einer ungewissen Situation, alles ist irgendwie unheimlich, und man versucht nur irgendwie einen Weg nach draußen zu finden...

Um eine Ahnung zu bekommen wovon ich spreche, seht euch doch einfach mal dieses Video an:



Abschließend kann ich nur sagen, dass es sich absolut lohnt das Spiel zu spielen, auch wenn es mit knapp 30-45 Minuten Spielzeit kein dauerhafter Spaß ist. Es ist allerdings vollkommen gratis, ihr habt also nichts zu verlieren :D
Für mich es jedenfalls definitiv eines der innovativsten und genialsten Spiele die ich in den letzten Jahren gespielt habe. Es ist einfach mal was ganz anderes, und auch wenn das Gameplay an sich nicht wirklich herausfordernd sein mag, so bietet das Environment und die Darstellung genau die Richtige Portion an "Pepp" die das Spiel braucht um nicht langweilig oder zu einfach zu sein.

  ...~:★:~:★:~:★:~... 

Ihr könnt das Spiel hier downloaden.
Wenn es euch genauso gut gefällt wie mir, könnt ihr das den Entwicklern auch zeigen, indem ihr der Facebook-Fanpage beitritt!

3 comments:

  1. Hmm, das sieht echt interessant aus!
    Ich glaube, das Spiel kommt mal auf meine Ferien To-Do-Liste ^__^ Danke fürs vorstellen!

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  2. Wow. Es hat echt was total unheimliches und mystisches aber zugleich irre Interessantes! Ich glaube auch, dass ich mir dasm al anschauen muss. ^-^
    Anhand des Videos muss ich sagen, dass mich die Grafik jetzt nicht so abgeschreckt hat... vllt. liegt das daran, wie man das betrachtet? Ich glaube, je konzentrierter man sich das Spiel ansieht, umso weniger Probleme hat man damit...

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  3. @Jacky: Ja, es wird auch wohl "leichter" wenn man derjenige ist der das Spiel steuert, würde ich sagen.... ich glaube ob man es "aushält" oder nicht muss jeder für sich selbst austesten, ich schätze das hängt auch einfach mit der Person zusammen ^^

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