Thursday, August 18, 2011

2. Semester an der FH - Ich lebe noch!

Nun hab ich ja endlich all meine Noten und kann das Semester somit getrost als wirklich abgeschlossen betrachten. Echt jetzt.

Und die gute Nachricht gleich zuerst: Ich bekomme vielleicht doch das Leistungsstipendium! Wie ich herausgefunden habe benötigt man dafür nur nen Schnitt von <2,0 über zwei Semester - und das geht sich bei mir sogar recht locker flockig aus :3 Problematisch wird wohl nur, dass sicherlich nur die soundsoviel Besten auch wirklich ein Stipendium bekommen, aber bewerben werd ich mich auf jeden Fall!

Das zweite Semester war in vielerlei Hinsicht wirklich toll - so habe ich in meinen beiden absoluten Lieblingsfächern (Molecular Biology und Cell Biology) jedes Fitzelchen an Wissen aufgesogen wie ein Schwamm und wurde von einem der Dozenten auch ermutigt für das PTS (Practical Training Semester) nach Finnland zu gehen! ♥ Es wäre echt überaus unsagbar fantastisch wenn das klappen würde *_*

Leider gab es aber auch viele negative Dinge, die im zweiten Semester passiert sind...
So habe ich durch gewisse Aktionen (allen voran kann ich euch nur diese kleine Anekdote zur Erheiterung empfehlen) vor fast allen meinen Mitstudenten sämtlich Respekt verloren. Diese Leute sind bei mir einfach unten durch. Bleibt mir nur zu hoffen, dass sie entweder einen plötzlichen Anstieg geistiger Reife durchleben, oder ich vielleicht doch nochmal irgendwann wirklich nette Leute kennenlerne, die vielleicht auch daran interessiert sind sich mit mir anzufreunden (denn nur umgekehrt bringt das ja leider auch nix) und mich nicht nur auszunützen.
Die kleine Minderheit von Leuten, die ich nicht für komplett gaga halte, ist dafür sehr umgänglich... ich kann echt gut mit ihnen arbeiten und werde auch in Zukunft versuchen mit denen in eine Gruppe zu kommen, wenn möglich. Denn bei denen weiß ich auch, dass nicht immer alle Arbeit an mir hängen bleibt *hust*

Wie schon für das letzte Semester will ich hier nochmal alle meine Fächer auflisten und euch somit einen kleinen Einblick in mein Studium geben, nicht zuletzt weil immer wieder ein paar verirrte Seelen durch FH-related Suchbegriffe hier auf meinem Blog landen, und die freuen sich vielleicht auch über sowas (so sie es denn überhaupt lesen XD)
. Diesmal übrigens ein etwas längerer Eintrag als beim letzten Mal - da ich auch mal wieder ein wenig lästern muss ^^" *hust*


Immunology and Medical Microbiology
Eines der Fächer die mich wirklich sehr interessiert haben, auch wenn der Virologie-Part ruhig ausführlicher hätte sein können *hehe* Die Vorlesung selbst war nicht allzu schwer, ist halt nicht der anspruchsvollste Stoff, dafür aber viel auswendigzulernen... Allerdings waren die Präsentationen die wir halten mussten, echt hart: 3 Minuten Rezeit, und keine Sekunde länger D: Das ist besonders problematisch, wenn man unter Stress anfängt Dinge doppelt und dreifach zu wiederholen anstatt sich im Tempo ranzuhalten ^^"" *jetzt niemand bestimmten anschau* XD Aber auch präsentieren will und muss geübt sein, so ist es sicherlich für einige nicht schlecht gewesen dass das in diesem Semester gleich in mehreren Fächern verlangt wurde!



Microbiological Monitoring Laboratory
Die meisten Semesterwochenstunden in diesem Semester hatten wir in diesem Fach. Es war in mehrere "Blöcke" geteilt, wobei der erste eine unsägliche "Gastvorlesung" einer Frau von der AGES (Österr. Agentur für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) war, und, holy shit, die Frau konnte ja sowas von überhaupt nicht vortragen -___- Jedes zweite Wort war "Ähhhhhmmmmm" und bis sie mal einen Satz beendet hatte, wusste man den Anfang schon nicht mehr =/ (sie selbst aber vermutlich auch nicht). Und das ganze dauerte auch noch 5 Stunden <_< Sehr positiv hingegen zB der Besuch eines Herrn von Charles River, einer Biotech-Firma die LAL-Schnelltests produziert *_*
Im Labor selbst hatten wir einiges zu tun... grundsätzlich ging es um "Sampling" und "Monitoring" also das Analysieren von zB Wasser-, Luft- oder Oberflächenproben. Dass so etwas natürlich nur funktioniert wenn man "sauber" arbeitet (Stichwort: haare zurückbinden, auf zentimeterdickes Make-Up verzichten, Hände waschen etc.) sollte selbstverständlich sein, war aber in der Praxis nicht so leicht umzusetzen.
Bestes Beispiel war ein Experiment dass meine Gruppe geschlagene 3 mal gemacht hat, und jedesmal unglaublich katastrophale und gleichzeitig unerklärliche Ergebnisse bekam... wir wissen bis heute nicht wieso, aber ich kann mit Stolz sagen dass das Protokoll dass ich dazu geschrieben habe, trotzt der miesen Ergebnisse eine 1 war :D Man muss die Dinge eben nur gut darstellen XD
Von den drei Labs die wir in diesem Semester hatten, war das jedenfalls definitiv das aufwändigste ^^"


Molecular Biology and Genetic Engineering
Eines meiner beiden Lieblingsfächer :D
Es war soooo spannend.... wir lernten die Grundlagen der Molekularbiologie - der Weg vom Gen zum Protein und alles drum herum ^^ Spannend waren auch die Methoden zur Gensequenzierung usw die wir in der Theorie durchbesprochen haben... und die nächstes Semester im Labor zur Anwendung kommen werden!
Benotet wurde durch eine Präsentation und einen schriftlichen Test - alles in allem kein unbedingt leichtes Fach, aber wirklich cool und interessant!


Cell Biology
Mein absolutes Lieblingsfach in diesem Semester!!
Der Dozent kam gleich mal in der ersten Stunde an und meinte er lege sehr viel Wert darauf dass man die Dinge "zeichnen" kann. Also die ganzen Vorgänge, Strukturen etc. innerhalb der Zelle schematisch darstellen kann. Awesomeeee! *_*
Ich habe so vieles gelernt... ich musste auch oft an meine Schulzeit zurückdenken, wo einem in Bio ja oft erklärt wird, was in der Zelle so alles drin ist, aber eigentlich nie, wozu es da ist =/ So weiß ich erst seit diesem Semester wozu das Endoplasmatische Retikulum und der Golgi-Apparat gut sind :'D
Der schönste Moment ist dann der, wenn man nach Abschluss der Vorlesung dieses Video nochmal anschaut, und sich voll auskennt was das sein soll und was da gerade passiert XD
Alles in Allem ein super Fach... liegt nicht zuletzt auch am Dozenten. Ich hab noch nie in so kurzer Zeit so unglaublich viel Stoff so gut vermittelt bekommen o.O Dass mein Gehirn nicht einfach explodiert ist liegt wohl nur daran, dass ich äußert gut im selektieren bin und ein gutes Gespür dafür habe was zum Test kommt und was nicht :'D



Human Diseases
Das 2. Semester-Äquivalent zu "Anatomy and Physiology", wurde auch vom selben Gastdozenten vorgetragen. Die drei Hauptthemen waren Neurologie, Endokrinologie und Onkologie. Neurologie finde ich unglaublich spannend, allerdings eher in Richtung Psychologie als Physiologie. So oder so konnte ich in dem Fach aber noch sehr viel lernen über den Aufbau des Nervensystems im Detail. Endokrinologie find ich persönlich jetzt nicht so aufregend, im Grunde sind es nur sehr viele "Mechanismen" die aber recht leicht zu verstehen sind, wenn man das Grundprinzip mal kapiert hat. Onkolgie hingegen finde ich widerum sehr spannend! Ich habe mich echt gefreut mal etwas mehr darüber zu hören, und wie immer nach den Vorträgen dieses Dozenten ärgerte ich mich ein bisschen, mich nicht doch für ein Medizin-Studium entschieden zu haben X'D


Organic Chemistry Theory
OChem war eines meiner Horrofächer.... wochenlang haben wir nur die öde Nomenklatur durchexerziert, und man glaubt es kaum, manche Leute haben nichtmal das verstanden *löl* Grundsätzlich ist OChem ja schon interessant, vor Allem die Hybridisierung von Kohlenstof konnte mich schon immer begeistern.
leider bestand der zweite Teil der Vortlesung nur noch aus Reaktionen von Kohlenwasserstoffen, die, muss man leider sagen, in viel zu kurzer Zeit viel zu unübersichtlich und in viel zu großem Volumen in unsere Köfpe zu hämmern versucht wurde. Auf die Prüfung dazu hab ich auch nur eine 3, die sich zusammen mit den unsäglichen Gruppenarbeiten gerade noch so auf eine 2 ausgehen... na immerhin.
Für die zukünftigen Generationen von Biotech-Studenten wünsche ich mir aber dennoch dass da vielleicht der erste Teil etwas "abgekürzt" und dafür der zweite Teil etwas langsamer angegangen wird... und etwas übersichtlicher <_<



Organic Chemistry Laboratory
Das Lab zu OChem war hingegen recht witzig :D
Wir durften so kreative Dinge machen wie selbst Seife herstellen oder verschiedene Fruchtsäfte auf ihren Vitamin C Gehalt testen. So weiß ich jetzt dass zB gekaufter Ananassaft wirklich mehr Vitamin C enthält (da dieses nach dem Pasteuriesieren nochmal extra zugesetzt wird) als sogar frisch gepresster Zitronensaft! Auch sehr witzig waren die Versuche zu Kohlehydraten - unter anderem "durften" wir austesten wie gut unser eigener Speichel Zucker zersetzt, yey! XD
Die Lernunterlagen mit Fragen zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung und guter Einleitung zu jedem Experiment fand ich sehr hilfreich - alles in allem ein tolles Lab, fachlich wie auch menschlich, dank der beiden netten Lehrer :D Hab wirklich viel gelernt dort ^^



Applied Biophysics
Die Schattenseiten des Studiums eröffnen sich hier...
Biophysik hatte ich ja sogar mal zu studieren in Erwägung gezogen, so sehr interessiert mich das Fach - eigentlich. Denn was wir durchgenommen haben, war einfach der Rest vom Stoff den unser Prof im ersten Semester im Fach "Applied Physics" nicht durchgebracht hat <__< Das war nicht nur enttäuschend, sondern auch wirklich fail, da wir und für eine winzige Menge an Lernstoff unglaublich lange aufgehalten haben, teilweise Sachen doppelt gemacht haben usw =/ Wirklich doof... Und man wurde das Gefühl nicht los, dass die Verzügerungstaktik auch noch irgendwie Absicht war >_<


Biphysics Laboratory
Klingt awesome, war es aber leider nicht. Die Dozenten (oder besser gesagt  der Dozent, denn meist war nur einer da) waren vollkommen überfordert mit den 10 Gruppen à 3 Personen. Das Skriptum war vollkommener Schrott und in 99% der Fälle war es unmöglich sich auf den Kurs auch nur Ansatzweise vorzubereiten, da einem vor Ort wenn man den Versuch laut Skript aufbauen wollte, sofort gesagt wurde dass das alles falsch sei und man nochmal von vorne beginnen solle. Nochdazu waren viele Dinge äußerst missverständlich ausgedrückt, so gab es zB Fehler in Formeln oder Variablen wurden doppelt benützt so dass sich schlussendlich keiner mehr auskannte... =/ Alles in allem ein eher frustrierendes Fach -_-
Nicht zuletzt weil es mehr Versuche als Gruppen gab, und so nicht jede Gruppe jeden Versuch machen konnte, und zum Teil ie Versuche auch so ähnlich waren (zB die 4 Versuche zur Optik die wir hatten) dass es irgendwie langweilig wurde. Überhaupt musste man bei manchen Versuchen unglaublich lange und viel warten... -__- Meh.

Material Science and Biomaterials
Und dieses Fach war ehrlich gesagt ein einziger Witz. An und für sich hätte mich das Thema ja brennend interessiert, nur leider war nur ein verschwindend geringer Anteil der Stunden, die wir hatten, auch wirklich Unterricht.
Dazu eine kurze Erklärung: Immer wieder fanden an der FH Gastvorträge von irgendwelchen Forschern statt, zu denen wir verfplichtend gehen "mussten" da es als MS Vorlesung in unserem Stundenplan eingetragen war. Blöderweise waren diese Vorträge ganz und gar nicht auf das Niveau eines 2.-semstrigen Studenten ausgerichtet, so dass man manchmal einfach gar keine Chance hatte zu verstehen worum es da überhaupt ging. Und so wirklich mit MS hatten die Vorträge auch nicht immer was zu tun.
Dankenswerterweise gab es auch keine Prüfung in dem Fach, was es in meinen Augen aber auch irgendwie noch unnötiger macht/e. =/


Business Administration
Wo wir von unnötigen Fächern sprechen. XD
An und für sich war das ganze ja recht interessant - der Dozent war echt supi und hat es geschafft sogar mich für Wirtschaftslehre zu begeistern, bloß schade dass er auf die Diskussionen die er anzettelte nie so wirklich einging. Die Prüfung war unmittelbar nach Ostern und ich hab über die Ferien all seine doofen Definitionen aus den Unterlagen in- und auswendig gelernt, da ich sonst zu der Zeit keine anderen Prüfungen hatte.
Trotzdem hatte ich auf die Prüfung nur eine 2 o_O Bei der Prüfungseinsicht letzte Woche hab ich dann auch ne Idee bekommen wieso: Offenbar hat er ein halbes Beispiel komplett übersehen bzw vergessen Punkte zu geben? X'D Naja, ob ich an der Note noch was ändern kann werde ich sehen, aber es ärgert mich schon dass ich so nem "Luschenfach" ne 2 habe.

Introduction to Quality Management
Luschenfach, das ist das Stichwort! Was an der Schule Religion, ist bei uns IQM. Das Fach war der pure Horror, so sterbenslangweilig... und dann gab der Prof auch noch stellenweise so einen, entschuldigung, engstirnigen Blödsinn von sich o_O Beispielsweise: Ein Zungenpiercing im Labor wäre Tabu! Aber ein Ehering den man schon seit Jahren trägt ist okay... Ehm ja klar, was wird wohl eher für Verunreingung sorgen, ein Ring an der Hand den man seit 20 Jahren nicht einmal abgenommen hat (seine Worte) oder ein Piercing in meinem Mund, welchen ich im Idealfall während der Arbeit ohnehin geschlossen halte und nicht unkontrolliert auf meine Proben spucke?! O_O
Seriously... das war echt irgendwas... zur Benotung gab es so mysteriöse Gruppenarbeiten, die Themen dafür wurden ausgelost, und waren einfach so unterschiedlich im Schwierigkeitsgrad, dass ich mich gleich mal beschwert habe (höflich natürlich), was den aber so gar nicht interessiert hat. So haben einige Gruppen nur die Hälfte der Zeit gebraucht, während wir uns den Kopf darüber zerbochen haben, wie man einen Key Performance Indicator wählt, ihn berechnet und wer (!) an unserer FH sowas machen würde. Ehm, wtf? Woher sollen wir das bitte wissen wer dafür Zuständig ist? Wir haben ihn einige Male während der Arbeit gebeten unsere Unterlagen durchzusehen ob das alles so okay ist, und er hat es schließlich abgesegnet, nur um uns im Endeffekt dann doch eine 2 reinzuwürgen >___<
Wie gesagt, das ist ungefähr wie eine 2 in Religion -__- Einfach doof. So wie das ganze Fach. Dabei wäre es vermutlich sogar interessant wenn es richtig präsentiert würde *hust*


Information Technology
IT war wohl die Geißel meines Jahrgangs. Es war echt schwer zu glauben, wie unglaublich unfähig sich manche Leute der vermeintlichen Web-2.0-Generation mit PCs anstellen o.o Und zwar so richtig unfähig. Dabei ging es nichtmal um sonderlich schwierige Sachen, sondern fast nur um Excel: Tabellenkalkulationen und Graphen erstellen... Auch wenn ich vieles davon noch nicht vorher wusste, war das jetzt nicht wirklich ein Problem für mich... und ich fand's eigentlich ziemlich cool :3
Nur schade wenn man für jede Übung ewig lange braucht weil alles mindestens dreimal erklärt werden muss... on the plus side: da man sowieso die ganze Zeit vor dem PC hockt braucht man mMn wenn man mit der Übung fertig ist auch kein schlechtes Gewissen haben wenn man im Internet rumsurft bis es weitergeht XD



Statistical Applications 
Ein überraschend interessantes Fach!
Der Dozent machte uns von Anfang an klar dass Statistik rein gar nichts mit Mathe zu tun hat - und brachte uns statistisches Denken näher. So ist eine der wichtigsten Erkentnisse die ich aus dem Fach mitgenommen habe, dass ein 45-55 Verhältnis statistisch gesehen 50-50 sein kann, was das für Statistiken die oft in Zeitungen zitiert werden bedeutet und was "Signifikanz" generell bedeutet.
Leider hab ich nur ne 2 auf den Test T_T Man kann eben nicht alles haben X'D


Personality Training
Hier wurde besonderen Wert darauf gelegt, dass wir im Präsentieren und freien Sprechen besser werden. So haben wir Übungen zur richtigen Atmung gemacht, Tipps gegen Nervosität bekommen und - nicht lachen - lesen geübt. Ja, es gibt erstaunlicherweise wirklich viele Leute die sich mit dem lauten Lesen von Texten schwertun, selbst wenn sie diese zur Vorbereitung still durchlesen konnten. Okay, für fast alle bei uns ist Englisch eine Fremdsprache, aber bei dieser Vorlese-Übung war ich dennoch erstaunt wieviele echte Probleme damit haben. Eine weitere witzige Übung die wir gemacht haben verlief folgendermaßen: Wir bekamen kleine Zettelchen vom "Publikum" mit Themen über die wir sprechen sollten, und sollten uns dann eines aussuchen un ca 2 Minuten darüber irgendetwas sagen. Bei der Gelegenheit fällt mir ein dass ich über die Themen, die mir damals vorgeschlagen wurden auch mal bloggen wollte ^^"

...~:★:~:★:~:★:~... 

Wer das alles bis hierher durchgelesen hat, bekommt jetzt erstmal nen Keks :D
Und, war das interessant? Vermutlich nicht so wirklich, oder? X'D Sorrü!

Nächstes Semester wird soweit ich weiß mehr Fokus auf Business Stuff gelegt, aber es wird natürlich auch wieder einige Labs geben (Cell Culture, Genetic Engineering, Instrumental Analytics, Biochemistry)  auf die ich schon besonders gespannt bin o.o *schluck*
Wirklich etwas beängstigend finde ich jedoch den Gedanken, dass ich nächstes Jahr um die Zeit vielleicht schon an meinem PTS-Praktikumsplatz arbeiten werde ^^" Da wir uns im nächsten Semester auch um die Bewerbungen kümmern werden, wird sich wohl auch im Laufe der Zeit herausstellen, ob mein Traum von Finnland endlich in Erfüllung geht oder nicht!
Am 19. September geht's wieder los und ich bin schon gespannt was das nächste Semester so mit sich bringt...

18 comments:

  1. Also die Fächer wären nun echt nichts für mich xD

    Aber: Ich finds trotzdem interessant, darüber zu lesen! :)
    Und ich drücke dir ganz dolle die Daumen, dass du das Stipendium bekommst! :)

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  2. Huhu,

    ich fands sehr interessant. Die Idee, Module des Studiums einzeln vorzustellen, werd ich wahrscheinlich mopsen.
    Nur wirds bei mir, wie so oft, eine Schimpfrede. ^^
    Dein Studiengang klingt spannend, aber auch nach einer ziemlichen Spannweite. Hut ab. ;)

    Finnland wäre ja echt der Knaller für dich, oder? Ich drück mal die Daumen. ;)

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  3. Ich fand es wieder sehr interessant einen Einblick in dein Studium zu bekommen, das ist so ein Fach, das ich auch studieren würde XD
    Du hast aber echt total viele Fächer o__O Das ist ja ganz schön was zu tun, wir haben eigentlich immer nur 6 Fächer im Semester.
    Im nächsten Sommersemester werd ich auch mein Praxissemester machen... bisher macht mir der Gedanke auch noch ziemlich Angst D: Ich fühl mich noch nicht so, als könnte ich vom dem gelernten wirklich was in der Praxis anwenden...^^

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  4. Danke für den Einblick in dein Studium ;-) Für mich wäre das wahrscheinlich auch nichts, aber immer wieder interessant darüber zu lesen und mitzukriegen, was da eigentlich so "hinter" einem Fach steckt. :-)

    Ich drück dir die Daumen, dass das mit Finnland und deinem Stipendium klappt!! :-)

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  5. ich hab auch das gefühl das du viel mehr fächer hast als ich, vllt dafür weniger stunden pro woche? ^^' wievlele CP gibts denn für die einzelnen fächer? °D° Bei uns gibts für 'Haupt'-Kurse 5CP, für linene Nebenkurse 2CP, und für manche Events auch mal 3 - 6CP, Bachelorarbeit natürlich nochmal mooooar. °°

    Vielleicht ist das Studium in Deutschland aber nur viel einfacher und anspruchsloser als in Österreich *chr chr* ich kenn genug die sich mit Medienkurse durchschmuggeln ... Noten für Gestaltung? > 3.0 - no exceptions :P

    Jedenfalls ganz interessant, falls ich mal Biologie in Österreich studieren will :3

    grüssli

    PS: Den T-Virus als Dekorationsbild? Srsly? °D°

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  6. Und wieviel Zeitaufwand wird bei euch eigentlich eingeplant? Bei uns sind es:

    Vorlesung: 60 Stunden Anwesenheit, 90 Stunden Vor- und Nachberei-tung inkl. Prüfungs-vorbereitung

    Übung: 30 Stunden Anwesenheit, 90 Stunden Bearbeitung der Aufgaben

    pro Kurse im Semester.

    Oh, ich seh grad das mit den CP stimmt so auch nicht ganz, wir kriegen eigentlich mehr, egal, ich sag nur gerne "CP" auf anderer Leute Blogs, damit sie KiPo Hits bekommen :P

    grüssli

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  7. Ach, dann hattest du ja standard-OC ^^ Das ist überall so, unübersichtlicher reaktionswust, ich habe dafür volle 3 monate gelernt und dann verbietet man mir des frühen morgens, bei der klausur zu essen, so ganz ohne frühstück. und was kommt aus einem leeren hirn? die verwechselung von alkanan und alkanon. supi ^^
    ich hab leider auch keine ahnung, wie man OC besser gestalten könnte. es ist halt wirklich der wust. aber deswegen bin ich ja auch in der AC. Und da bleibe ich hoffentlich...

    Für Finnland und das stipendium wünsche ich dir viel erfolg!

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  8. Das endoplasmatische Retikulum ♥
    Kann mich aber noch erinnern, das wir genauso eine Skizze wie deine hier in der 11. Klasse anfertigen mussten und bunt anmalen ♥ bestimmt hattest du das nur vergessen xD

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  9. Suuper!! Der Wahnsinn! Bin begeistert :D Ich hatte auch schon mehrere Praktika und das OC-Praktikum hat mir bislang am meisten Spaß gemacht...deine anderen Fächer/ Seminare klingen auch absolut interessant - verdammt, hätte das auch studieren sollen und nicht nur Chemie! Und dieses leidige Thema Gruppenarbeiten hängt mir auch zum Halse raus (viele meiner Mitstudis sind auch nicht gerade Ausgeburten an Fleiß und Mitarbeit *grummel* eine Hausarbeit durfte ich auch schon gänzlich allein schreiben *kreisch*)wünsche dir auf jeden Fall noch ganz ganz viel Spaß bei deinem Studium!

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  10. @Sui: Danke ^o^ Freut mich dass das Thema doch interesse weckt :D Dachte schon den Post liest vllt gar keiner oder so X'D

    @Fatja: Nur zu :D Ich find's ja auch selbst interessant, so nen Einblick in andere Studiengänge zu bekommen ^^ Danke!

    @Sue: Hmmm also in Wochenstunden beträgt das Ganze 26 wenn ich mich recht erinnere... 6 Fächer? Hm... also wenn man das in die "Module" zusammenfassen würde ginge sich das vielleicht aus, aber die Benotung erfolgt hal einzeln X'D
    Vor meinem PTS hab ich auch schon ziemlich schiss ._. Aber... ich schätz mal, solche Praktika haben vor uns beiden auch schön dümmere Menschen geschafft, oder? XD

    @steffi: Danke vielmals =D

    @blorg: Na danke, ich hab doch so schon total weirde Suchbegriffe die hierherführen X'DDD Und was das T-Virus betrifft: was glaubst du wohl was wir im Labor so machen, hm? *Hehehehe*

    So ne richtige Unterteilung in Haupt- und Nebenkurse gibts bei uns nicht, und auch die Übungen unterscheiden sich im Grunde nicht von den Vorlesungen... Da ich ja auf einer FH bin besteht grundsätzlich sowieso anwesenheitspflicht immer und überall. Den Arbeitsaufwand außerhalb der regulären Stunden berechnen sie für die ECTS schon mit ein... zB das Protokolleschreiben im Labor usw.
    Die meisten Kurse geben genausoviele ECTS wie Wochenstunden, einige noch einen Punkt mehr, zB die Labore oder die Fächer die eben auch gleichzeitig quasi eine "Übung" sind. Die meisten geben 1 oder 2 ECTS, nur Molbio, OChem und das Biophysiklabor geben 2 und das Monitoring Lab ist sogar 5 ECTS wert (für 4 Wochenstunden)
    Bei uns wird das halt auch alles in Wochenstunden angegeben, kA wieviel das insegesamt übers Semester ist XD

    @Mercury: Hab heute bei der Arbeit zufällig den Artikel über nucleophilic addition reactions gelesen, und allein der war schon mal geschätzttausendmal besser erklärt als das was unsere dozentin da versucht hat XD
    Also... das Hauptproblem war bei uns, dass sie einfach mal losgelegt hat mit verschiedenen funktionalen Gruppen und den Reaktionen die bei denen vorkommen können, ohne zuvor mal die reaktionen, also die begriffe wie eben zB nucleophilic addition usw. erklärt zu haben o.o ich fänds besser man erklärt zuerst die mechanismen, und gibt dann die beispiele... naja war halt irgendwie seltsam XD

    @Usako: Ja also erwähnt dass es existiert hat unserer Lehrerin auch XD Aber was es macht (Nämlich Proteinmodifikation und Transport von Proteinen innerhalb der Zelle regeln, im groben) wurde uns nie erklärt... selbst als ich in der 12. in Begabtenförderung war und wir uns die Zellbestandteile als Projektthema ausgesucht haben, fanden wir kaum Infos darüber o_O naja aber nun kenn ich mich endlich aus *freu* XD

    @frieda flügelschlag: Von meinen Labs fand ich bisher eigentlich auch OC am besten :D Da ging einfach was weiter... war zwar manchmal anstrengend (und, verflucht nochmal, nur ein einziges Mal will ich erleben dass ein Versuch bei dem ein pH-Meter involviert ist, auch klappt XDD) aber insgesamt hab ich auch am meisten dort gelernt :D
    Vielen Dank!

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  11. Klingt wirklich spannend! Zumindest der Biochemie-Teil :) und OC ist scheinbar überall Mist. Zumindest die Vorlesung. Unser OC-Praktikum war nicht so der Hit, dafür das Fortgeschrittenenpraktikum umso mehr. Irgendwie mag ich OC am liebsten <3 anorganische und physikalische Chemie sind nicht so meins...

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  12. Wow, klingt echt spannend!Da kann ich mich auf mein zukünftiges Studium freuen :)
    Hast du schon eine Ahnung, was du dann arbeiten möchtest? Und wie war das zu Beginn für dich mit der englischen Sprache?
    Gibt es viele, die das Studium nicht schaffen und aufhören??

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    1. Ich hab im Moment ehrlich gesagt gar keine Ahnung, weil ich nicht weiß was für einen Master ich machen soll und obwohl ich schon unterirdisch niedrige Anforderungen an eine Stelle setze nicht mal einen Sommerjob finde ("Wenn Sie nur so kurz bei uns sind macht das keinen Sinn, bis Sie eingearbeitet sind sind Sie ja schon wieder weg!" - auch wenn ich anbiete meine ganzen Ferien 3 volle Monate zu arbeiten...). Ich hab ehrlich gesagt mittlerweile gar keine genaue Vorstellung mehr davon was ich machen möchte, mir wäre nur wichtig dass ich überhaupt mal einen Job habe, aber selbst das scheint sich als eher schwierig zu erweisen :'D
      Aber ich möchte am liebsten in die Grundlagenforschung. Würde gerne mit Zellkulturen arbeiten Krebsofrschung, Tissue Engineering, irgendwas mit tierischen Zellen und vielleicht Mikroskopie. Solange es nicht "nur" Proteinchemie/Analytik ist bin ich schon mal glücklich. Aber mal sehen wie die nächsten zwei Jahre laufen.

      Es haben mittlerweile doch einige abgebrochen, von anfänglich ca 55 sind glaub ich rund 10 Leute im Laufe der 3 Jahre weg, zwei müssen ein Jahr wiederholen der Rest hat aufgehört. Das waren aber eher die, bei denen man schon von Anfang an das Gefühl hatte es interessiert sie eigentlich eh nicht so wirklich bzw die einfach gar nichts gemacht haben (ich bin ja auch kein sehr talentierter Bulimie-Lerner und schaffe trotzdem einen halbwegs guten Schnitt).

      Englisch war für mich gar kein Problem, weil ich es ja schon recht früh gelernt habe und daher ein gutes Gefühl für die Sprache habe und mir neue Vokabel schnell merke :) Schwieriger ist es da dass manche Dozenten selbst nicht so gut Englisch können und man sich manchmal Fehler von denen "einlernt". XD Was für ein Studium machst du denn? :)

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    2. Danke für die mega schnelle Antwort :D

      Wie sehen die Jobaussichten generell nach dem Studium so aus,kannst du das schon sagen aus Berichten andere etc.?

      Ebenfalls Medical and Pharmaceutical Biotechnology ;-)

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    3. Also im industriellen Sektor (Pharmafirmen, generell Produktion) angeblich sehr gut, gerade wenn man von einer FH kommt. Im Forschungssektor ist es da schon etwas kritischer. Momentan ist die Situation so das man fast nur befristete Arbeitsverträge (projektgebunden) bekommt. Wenn einen das nicht stört und man evtl auch bereit ist umzuziehen kann das schon ganz gut funktionieren. Aber eine sichere Zukunftsplanung ist dadurch natürlich erschwert.

      Ich weiß nicht ob ich im Moment nur deswegen nichts finde weil niemand Bachelor haben will bzw niemand mich "nur für 3 Monate" oder weniger haben will, oder einfach allgemein grad die Konkurrenz so groß ist. Wenn zweiteres, fände ich es doch ziemlich ironisch, da man uns vor 3 Jahren zu Beginn des Studiums noch gesagt hat wie "gefragt" wir auf dem Markt sein werden. Auch Kollegen haben mir schon erzählt dass sie keine Sommerpraktika finden, es ist einfach schwer wo reinzukommen ohne Vitamin B, wenn man aber jemanden kennt ist es super leicht -__-

      So oder so, es lohnt sich nicht wirklich sich jetzt den Kopf darüber zu zerbrechen wenn das Studium noch vor dir liegt! Wenn du fertig bist ist die Situation am Arbeitsmarkt wahrscheinlich schon wieder ganz anders :)

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  13. Bin jetzt ein bisschen skeptisch ob ich nach Krems gehen soll... hab nämlich auch eine zusage für Biomedizinische Analytik und jetzt hab ich die Qual der Wahl! Ich meine das Studium selbst würde mich soooo arg interessieren, aber ich hab Angst, dass ich dann nur einen Job in Tirol oder Wien bekomme -.-
    Hast du jeden Vorlesungen und musst jeden Tag zur FH? Lässt sich das Studium mit einem Wochenend-Job vereinbaren?

    Sorry, dass ich so nervig neugierig bin, aber wie gesagt, bin jetzt stark am Überlegen...

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    Replies
    1. Das ist voll okay, ich kann verstehen dass du dich da informieren willst :D

      Also, zunächst einmal glaube ich dass es leichter ist einen Job in der Analytik (zB in einem Krankenhaus) oder bei einer Pharmafirma zu bekommen, als ein Praktikum. Der Unterschied ist ja, dass ich nur ein paar Wochen/Monate arbeiten würde, da ich ab Herbst wieder Vollzeit studieren möchte. Wenn man sich also nach einem fixen Job umschaut hat man da glaube ich schon bessere Chancen, zB bei einem Institut wurde mir gesagt sie nehmen keine Praktikanten für <9 Monate...

      Wenn ich unser Studium mit Biomed. Analytik vergleiche muss ich sagen dass der größte Vorteil in Krems sicherlich der ist, dass alles auf Englisch ist. Zwar können nicht alle Dozenten perfekt Englisch, aber man lernt mit der Sprache umzugehen, wissenschaftliches Vokabular wird einem früh vertraut gemacht und beim Lesen von Publikationen (die ja allesamt auf Englisch sind) tut man sich dann schon um einiges leichter.

      Allerdings ist die Richtung halt schon eine andere. So auf dene rsten Blick würde ich sagen, dass "unser" Studium doch eher für die Forschung gedacht ist, also Grundlagenforschung oder pharmazeutische Forschung, wohingegen das in Wien wahrscheinlich eben doch einen Schwerpunkt in der Analytik hat, wo man sicher bessere Chancen bei zB Blutlabors, in der Pathologie und bei Krankenhäusern hat. Aber ich denke das weder das eine noch das andere eine "Sackgasse" darstellt.

      Von wo kommst du denn bzw von wo würdest du pendeln?
      Wir hatten die ersten 2 Jahre schon recht regelmäßig Mo-Fr Unterricht. Mal gab es Ausnahmen aber Fenstertage, aber für mich hat es sich damals wirklich gelohnt dass ich dort ins Wohnheim gezogen bin, unter der Woche war ich dann fast immer in Krems.
      Mit einem Wochenendjob vereinbar... ja, aber nur sehr schwer. Denn es wird oft Freitage geben an denen man spät nach Hause kommt und Montage wo man früh wieder dort sein muss, und das Wochenende dazwischen Protokolle schreiben, lernen oder etwas vorbereiten sollte. Wenn es sein muss weil es finanziell nicht anders geht, geht es schon, aber mit der FH ist es halt kritisch weil man sich nicht aussuchen kann wieviele ECTS man macht und wie man seinen Stundenplan einteilt.

      Man findet bestimmt auch leichter einen Job, wenn man sich nicht so auf die Grundlagenforschung versteift wie ich :) zB kenne ich sogar jemanden bei Bayer der mir dort vielleicht was verschaffen könnte, aber da möchte ich halt eigentlich nicht hin.

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    2. Du sprichst von Wien oder Tirol... es gibt ja immer die Möglichkeit in Krankenhäusern oder dergleichen in deiner Umgebung zu arbeiten. Wenn du aus "deiner Gegend" nicht weg möchtest nach dem Studium, und nach dem Bachelor nicht unbedingt einen Master machen willst, dann würd ich dir fast das in Wien empfehlen, weil es für die Analytik - wo du sicher lokal mehr Jobmöglichkeiten hast - einfach besser ist.

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