Saturday, March 24, 2012

Inspiration ♥

In letzter Zeit bin ich so richtig in Zeichenlaune.
Woran das liegt weiß ich selbst nicht so genau, aber es freut mich sehr - zumal ich in letzter Zeit immer wieder das Gefühl habe, dass ich gar nicht sooo schlecht bin wie ich mir das immer einbilde. Ich bin (zumindest zeitweise) sogar richtig zufrieden und stolz auf meine Arbeiten. Und ich freue mich wirklich sehr wenn ich auch von euch so viele liebe Rückmeldungen bekomme, wie z.B. zu meinem neuen Header ♥ Dankeschön nochmal!

In diesem Sinne möchte ich euch mein neuestes Bild zeigen, dass gerade eben (00:30 ^^) fertig geworden ist!

Falls man die Dame auf dem Bild nicht erkennen kann, hilft euch ja vielleicht das Originalfoto weiter.

Ich hatte mir ja schon vor längerem vorgenommen, Portraitzeichnungen mit Bleistift zu üben. Wider erwarten macht mir das arbeiten mit Bleistift nämlich großen Spaß. (auch wenn unser Scanner meine Liebe zu Bleistift nicht teilt XD)
Und da das letzte mal meine Freundin Neko "dran glauben" musste, hab ich mich dem Gesetz der Serie nach auch diesmal für eine Frau entschieden, die ich wunderschön finde und sehr gerne hab ♥

Asu ist für mich auf gewisse Art und Weise ein Vorbild - wer ihren Blog kennt, weiß dass sie eine tolle Künstlerin ist. Sie hat einen wunderbaren eigenen Stil, auch was ihr Styling betrifft, und in ihrer Einstellung vielen Dingen gegenüber erkenne ich mich selbst wieder.
Der Blogpost in dem sie von ihrer Vergangenheit erzählt, in der sie mit sich selbst alles andere als zufrieden war, erinnerte mich ganz frappant an mich. Aber Asu hat es geschafft diese negative Einstellung hinter sich zu lassen, ließ sich nicht unterkriegen und hat das gemacht was ihr Traum war und eine künstlerische Ausbildung gemacht. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an dich, Asu, weil du so ehrlich über deine Vergangenheit schreibst und damit sicherlich nicht nur mir Mut gemacht hast, selbstbestimmter und -bewusster durchs Leben zu gehen!

Was das alles nun konkret mit mir zu tun hat?
Nun, es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich in Erwägung gezogen, auch eine künstlerische Ausbildung zu machen. Allerdings flackerte dieser Gedanke nur eine Millisekunde in meinem Gehirn auf, denn direkt danach kamen schon die Nächsten:

Ich bin ZU SCHLECHT.

Das schaffe ich doch nie.
Die lachen mich aus.
Niemand würde mich mit meinen "Fähigkeiten" nehmen.


Tja... positives Denken sieht anders aus.
Heute, ungefähr 5 Jahre nach dieser Überlegung denke ich mir, dass es die absolut falsche Einstellung war. Ich bin nicht so schlecht. Es gibt Leute, denen meine Bilder gefallen. Es gibt Menschen, die mich unterstützen, und meine Kreativität schätzen.

Damals sah das natürlich ganz anders aus. Ich war einfach ein gebranntes Kind - aber dazu muss ich etwas weiter ausholen, und ein paar persönliche Dinge schreiben. Das interessiert wahrscheinlich nicht jeden, daher an dieser Stelle die Vorwarnung.

Ich begann im Kindergarten, meine Liebe für das Zeichnen zu entdecken. Ich war eine der Jüngsten, die einen Stift richtig halten konnte, und war total stolz dass ich damals, obwohl ich noch nicht unter den ältesten Kindergartenkindern war, die "besseren Stifte", die mit der dünnen Spitze, zum malen benutzen durfte. Und ich erinnere mich noch - da muss ich etwa 4 Jahre gewesen sein - wie ich aus lauter Frust, dass ich es nicht schaffte schöne Hände zu zeichnen, beinahe zu weinen begonnen hätte. Doch dann zeigte mir meine Oma, einen simplen Trick wie es ganz einfach ging, der mir als kleinem Kind niemals von selbst eingefallen wäre. Ich glaube diesen Moment werde ich nie vergessen.
In der Volksschule begann dann mein Interesse für Anime und Manga. Zusammen mit einer Freundin pauste ich Bilder aus Sailor-Moon-Stickerheften, dem Manga und diversen Booklets ab, wir versuchten auch die Bilder abzuzeichnen. Natürlich waren das keine Kunstwerke, aber wir hatten viel Spaß dabei, und das war damals das wichtigste. Im Zeichenunterricht sagte man mir oft ich könne ganz toll zeichnen, dabei empfand ich das selbst eigentlich nicht so. Ich hatte nur immer das Gefühl ich hätte einfach einen anderen Bezug zum Zeichnen als die meisten, denn für die meisten war es eben etwas das man im Unterricht machte, aber für mich war es schon damals ein Hobby.

Dann kam ich ins Gymnasium.
Und der Horror begann.
Bereits in der 5. Schulstufe wurde schnell klar, das eine Sache ganz und gar nicht "cool" ist: Anime und Manga. Wer sich dafür interessierte war unten durch. Und ich war ja schon aus diversen anderen Gründen zum Klassenopfer auserkoren, da wollte ich nicht noch eine weitere Angriffsfläche bieten. Also behielt ich mein Interesse für mich. Einmal hatte ich einen Bogen Pauspapier in der Schule mit (um eine Mitschrift für eine kranke Freundin zu "kopieren" - kopieren am Kopierer fanden wir damals irgendwie uncool glaub ich), auf der noch Linien von vor Jahren durchgepausten Manga-Bildern zu sehen waren. Quel Horreur! Meine Freundinnen schossen sich sofort darauf ein was das denn sei und ob ich das gemacht hätte und ob ich irgendwie komisch sei. Ich erzählte eine Notlüge, lies das Pauspapier verschwinden und war froh, dass das ganze nicht von ihnen an die große Glocke gehängt wurde.

Im Zeichenunterricht bekam ich dennoch immer wieder Lob dass ich so gut sei - nicht nur von den Lehrern sondern auch einigen Mitschülern. Das bestärkte mich soweit, dass ich mich nun mehr und mehr mit der "Theorie" des Zeichnens zu beschäftigen begann - indem ich mir Tipps suchte, wie man Proportionen hinbekommt, oder Hände oder schwierigere Posen, damit ich den Bildern die ich in meinem Kopf hatte besser Ausdruck verleihen konnte etc. Aber ich glaube niemand wusste damals, wie viel Zeit ich wirklich mit dem Zeichnen verbrachte, und dass ich hauptsächlich im Manga-Stil zeichnete.

In der 7. Schulstufe kam dann ein Mädchen in unsere Klasse, die wirklich fantastisch zeichnen konnte. Sie zeichnete in realistischem Stil, und wenn sie einen Bleistift in die Hand nahm war Minuten später irgendwo auf einem Stück Papier oder der Tischplatte mit Sicherheit ein wunderschönes Bild zu finden.
Sie war mein Vorbild, mein Ansporn - ich liebte ihre Bilder und wollte lernen so zu zeichnen wie sie. Sie war damals fast 3 Jahre älter als ich, was vielleicht rückwirkend gesehen eine angenehme Ausrede dafür ist dass sie so viel besser war als ich. Damals beschäftigte mich jedenfalls nur eines - ich wollte das auch so können wie sie! Und ich lernte auch eine ganze Menge von ihr.
Und das stärkte mein Selbstvertrauen so weit, dass ich begann, auch im Unterricht zu zeichnen, oder in den Pausen. In meine Hefte und auf meine Zettel.
Und dann nahm das Unheil seinen Lauf. Denn im Gegensatz zu den schönen Realbildern meiner Freundin konnte mit meinen Mangazeichnungen niemand etwas anfangen. Ich wollte sie ja nicht kopieren, sondern von ihr lernen, daher bemühte ich mich, meinem Stil treu zu bleiben, soweit man das damals überhaupt Stil nennen konnte. Doch für meine Mitschüler war das was ich zeichnete, komplett wertlos. So wertlos, dass Zeichnungen in meinen Heften, wenn ich sie verlieh, sogar übermalt und "verschandelt" wurden.
Und meine damals beste Freundin sagte eines Tages zu mir: "Warum lernst du eigentlich nicht richtig zu zeichnen, wie XY? Das was du machst.... das ist ja gar kein richtiges zeichnen... das ist ja gar nicht real und so."

Das Ganze spielte sich ab als ich etwa 13 Jahre alt war und nichts mehr gebraucht hätte als ein bisschen Rückhalt und Bestätigung, dass das was ich mache auch etwas wert ist. Aber das war es nicht. Denn auch meine Familie konnte nicht so ganz verstehen oder nachvollziehen wieso ich in diesem "seltsamen japanischen Stil" zeichnete. Witzig gemeinte Kommentare wie "Sind das die mit den Klaviertasten in den Augen?" trafen mich viel schwerer als es vermutlich gemeint war.
Ich glaube bis heute weiß meine Mutter nicht, dass unter meinem Bett eine riesige Kiste mit Zeichnungen von 2002-2006 verborgen liegt, weil ich irgendwann einfach aufgehört habe, meine Bilder irgendwem zu zeigen.

Ich will nicht die "Schuld" für irgendetwas auf andere abwälzen - die Gründe, warum aus mir keine Künsterlin geworden ist sind vielfältig.
So trieb ich mich ab ca. 2003 auf anime.de herum und suchte dort in der Community Gleichgesinnte, neue Wege zu lernen (da meine zeichnende Freundin von der Schule ging und ich dann dort wirklich niemanden mehr hatte der mich verstand) und neue Vorbilder. Hierbei sollte auch Seena erwähnung finden, die mit ihrem Stil lange Zeit für mich ein Vorbild war, und von der ich sehr viel gelernt habe - durch ihre Tutorials aber auch durch ihre unendliche Kreativität die mich damals enorm angespornt hat, einfach drauflos zu zeichnen wenn mir danach ist.
Was natürlich die Schulzeit komplett ausschloss. Ich zeichnete nur zu Hause, zeigte meine Bilder niemandem, außer ab und zu etwas auf anime.de hochzuladen. Mit der Zeit knüpfte ich Kontakte, bekam Kommentare, Tipps, lernte Tricks... doch dann gab es (ungefähr 2006 -  ich bin nicht mehr sicher) einen fatalen Serverabsturz und anime.de war tagelang tot. Als sich die Admins schließlich meldeten stand schnell fest dass nichts mehr gerettet werden konnte und das private Projekt eingestellt wurde.
Und somit war ich meiner Plattform - der einzigen Plattform auf der ich für meine Bilder auch nur irgendeine Rückmeldung bekam, die nicht aus Spott und Verachtung bestand - beraubt.

Damals war ich allerdings schon mit meinem Freund zusammen, und erlebte so eine kleine Art von Wunder. Denn im Gegensatz zu allen anderen Leuten fand er meine Bilder toll, und es störte ihn nicht, dass ich nicht Realstil zeichnete. Er war ganz Angetan von meinen Bildern - dabei erinnere ich mich noch, als wir uns kennenlernten, wie peinlich es mir war, als er einmal zufällig eine kleine Kritzelei auf einem Papier von mir sah. Normalerweise hielt ich sowas ja versteckt, aber er sah die Zeichnung zufällig und versuchte von da an hartnäckig mich dazu zu bringen ihm mehr zu zeigen.

Irgendwo half es mir, seine Unterstützung zu haben und zu wissen, dass ihm meine Bilder gefallen. Dennoch - von 2006 bis 2009 zeichnete ich sogut wie gar nicht.
Und wenn ich es doch tat, war es fast immer mit Enttäuschungen verbunden.
Als ich jemandem aus meiner Clique eine Freude machen wollte, und ihr ein Bild mit uns als Chibis schenken wollte, erntete ich von den anderen nur abfällige Kommentare. "Oh Gott, warum haben die keine Nasen? Was ist denn das für ein Scheiß?" - als ob alle Comicfiguren der westlichen Welt zu 100% real aussähen!
Ich verschenkte das Bild trotzdem, aber ich glaube nicht dass die Beschenkte sich sehr gefreut hat. Zumindest hörte ich kein Danke und würde mich nicht wundern wenn das Bild sofort in den Müll wanderte.
Ich sammelte einfach immer mehr Enttäuschungen, und verlor immer mehr Lust am Zeichnen. Es machte keinen Spaß mehr. Ich brachte nichts mehr zustande.

So rasant ich davor Fortschritte gemacht hatte und so schnell ich gelernt hatte, so hatte ich plötzlich das Problem, dass ich nicht mal mehr eine gerade Linie zu ziehen in der Lage zu sein schien.
Hinzu kamen Probleme mit den Sehnen die mit 15 begannen, eine Operation an der rechten Hand mit 16 und dann nochmal mit 17, und dann stand ich plötzlich vor der Frage, was ich nach der Matura machen möchte.

Und welche Gedanken mir da durch den Kopf gingen, habe ich ja oben schon geschildert.


Lange Geschichte - kurzer Sinn: Es waren sicherlich mehrere Faktoren, die dazu beitrugen dass ich mich gegen eine künstlerische Ausbildung entschied.
Aber einer der Hauptgründe war definitiv mein komplett zerstörtes Selbstbewusstsein und mein Zweifeln an meinen eigenen Fähigkeiten. Und auch wenn einige meiner Erlebnisse halt einfach Pech waren, so ist das etwas, das echt nicht hätte sein müssen.

Denn wenn ich heute meine Bilder ansehe, denke ich mir: Ist doch gar nicht so übel. Ist sogar ziemlich gut. Das kann nicht jeder!
Ich bekomme Komplimente für meine Fähigkeit, ich poste meine Bilder auf facebook und es gibt Leute die sie "liken" und kommentieren. Und es gibt Leute die mich im Real Life darauf ansprechen, wie ich das mache und wo ich das gelernt habe. Das alles macht mich natürlich ziemlich stolz, aber gleichzeitig auch unheimlich traurig.

Wenn ich nämlich bedenke dass ich fast 5 Jahre lang sogut wie gar nicht gezeichnet habe und meine Fähigkeit gar nicht weiter entwickelt habe, frage ich mich im selben Moment, wie weit ich wohl schon sein könnte, wenn dieser Stillstand damals nicht gewesen wäre. Oder wie weit ich wäre, wenn ich in der Schule jemanden gehabt hätte mit dem ich mein Hobby teilen könnte - jemand von dem ich hätte lernen können, wie meine Freundin in der 7. Schulstufe, oder jemand mit dem ich gemeinsam lernen und mich weiterentwickeln hätte können. Wie weit ich wäre, wenn man meine Bilder respektiert hätte, und ich mich nicht aus Angst vor noch mehr Schikane dazu gezwungen gesehen hätte, mein Hobby zu verstecken. Wenn meine besten Freundinnen mich nicht für meine Bilder verspottet hätten.

Schlussendlich bringt es nichts, der Vergangenheit hinterherzuweinen, das ist mir klar.
Aber ich hoffe, dass vielleicht der eine oder andere der meine Geschichte hier gelesen hat, etwas daraus lernt.


Nämlich, dass man seine Träume nicht aufgeben darf, denn sonst bereut man es, 
und dass es Träume gibt, die es wert sind, verfolgt zu werden, 
auch wenn andere einem das Gefühl geben dass sie wertlos sind.


Für mich kam diese Einsicht "zu spät" (zu spät, um auf dem von mir gewählten Weg noch einmal umzukehren und eine andere Richtung einzuschlagen), aber ich hoffe dass ihr euch niemals unterkriegen lässt und euch vor Allem von niemandem eure Kreativität verbieten oder schlechtmachen lässt!

Heute habe ich das Selbstbewusstsein, auf meine Zeichnungen stolz zu sein - auch wenn sie nicht perfekt sind. Denn ich sehe, wie ich von Bild zu Bild immer besser werde, selbst wenn Wochen dazwischen liegen in denen ich überhaupt nicht zeichne.

Direkter Vergleich - wobei ich schwöre, das Bild von Asu sieht im Original besser aus.
Wollte aber auf jeden Fall noch die weniger bearbeitete Version hier zeigen.


Und auch wenn ich keinen künstlerischen Beruf ergriffen habe, will ich das Beste aus meinem Lieblingshobby machen und stolz darauf sein, und mich nie mehr verstecken für das was mir gefällt!

In diesem Sinne: Haters gonna hate, and I'm not gonna give a fuck!


Danke fürs Zuhören.

Und Danke an dieser Stelle nochmal an so inspirierende Menschen wie Asu - die mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Träume verwirklichen!

16 comments:

  1. Ha, ich habs direkt erkannt, wers ist, ohne auf den Link zu klicken :) Ich find Asu auch richtig inspirierend! Zeichnung, Outfit, Persönlichkeit (zuminest das, was man im Blog erkennen kann) - Toll!
    Das ist echt blöd, was dir alles wiederfahren ist .___. aber gut, dass du draus gelernt hast, und jetzt das beste draus machst :)
    Ich wurde eigentlich immer für meine Zeichnungen gelobt, und in der Schule war ich immer die Beste, wenns ums Zeichnen ging. Haufenweise Neid und Bilderklau im Kunstunterricht inklusive. Aber sobald ich im Internet die entsprechenden Communities entdeckt habe oder auch mit Leuten unterwegs war, für die Zeichnen ebenfalls ein großes Hobby war, war ich schon etwas enttäuscht von meinen Fähigkeiten....aber nunja, ich sehe es auch ein, dass ich bei weitem nicht so viel Zeit ins Zeichnen investiert habe, wie so manch anderer....vllt hat meine Ma es auch etwas verpasst, da ein wenig nachzuhelfen (wollte immer in den Zeichenkurs, wurde stattdessen ständig in sonstwelche Tanzkurse gesteckt >_<)...aber nunja, kann man nicht ändern, und ich hab mich eben dafür entschieden, das Zeichnen als Hobby zu behalten. Und obs gut ist oder nicht, kommt ganz drauf an, mit welchem Niveau man meine Zeichnungen vergleicht. Ist schon okay so, besser als der Durchschnitt, aber definitiv verbesserungswürdig. Damit kann ich leben.
    Achja, und was Kunststudiengänge angeht: da geht es nicht wirklich darum, perfekt realistische Posen und Proportionen zu zeichnen. Da gehts eher darum, irgendwelche dämlichen Vorgaben zu treffen, oder auch, wenn man so will, Dinge anders darzustellen, so anders, dass es meistens entweder hässlich oder so richtig "Aufnahme-Mappe-Klischee-mäßig" aussehen. Nennt sich dann "Innovative Ideen und eigener Stil". Als ob.

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    1. Ich finde deine Bilder toll, muss ich hier mal sagen - sowohl deine Fotos als auch zB deine Bilder auf Leinwand! Ich tu mir mit den traditionellen Medien ja oftmals etwas schwerer weil man Fehler nicht so leicht ausbessern kann XD
      Ich weiß gar nicht, was ich für eine Bewerbung an der Grafischen in Wien alles hätte können /vorbereiten müssen, soweit hab ich mich dann nicht mal mehr damit auseinandergesetzt. Aber ich denke dass ich so ne Mappe damals schon hinbekommen hätte, und bereue es es nicht versucht zu haben :(

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  2. Ich finde es merkwürdig, dass deine Mitschüler so mit dir umgingen und deine Zeichnungen so abwertend betrachteten - in meiner Schule werden gute Zeichnungen immer bewundert, ganz gleich, in was für einem Stil sie gehalten sind... und Manga war sowieso total in! Sehr seltsam, auch wenn unsere Schulzeit zeitlich und vor allem örtlich etwas verschoben ist...
    Was mir an deinem Stil besonders gut gefällt sind die Haare! Ich krieg es nie hin, dass sie natürlich und weich fallen und vom Licht wollen wir gar nicht erst reden.
    Aber dein Eintrag hat vorallem eins bei mir bewirkt - ich werde Kreatives Schreiben studieren, da kann mir reinreden, wer will. Was für dich das Zeichnen ist, ist für mich das Schreiben, und ich werde mein Bestes geben, um dieses Studium machen zu können!
    (Blöd, dass man solche Anspornanfälle irgendwie immer in den Ferien hat)

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    1. Ich wünsch dir alles Gute für dein Studium! Ich drück dir alle Daumen dass es so wird wie du es dir vorstellst! :D
      Ja, das war damals bei uns irgendwie so... warum auch immer. Ich glaube schon das es ein Generationenthema ist, ich denke mir auch manchmal, ich wäre besser aufgehoben gewesen wenn ich ein, zwei Jahre jünger wäre und später in die Schule gekommen wäre. Aber irgendwo war es auch Pech mit der Klasse, wir hatten einfach 6 Jahre lang eine miserable Klassengemeinschaft...

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  3. Ich dachte erst im Google-Reader: "Oh toll! Asu bloggt mal wieder!!" ;D (schade zwar, dass es nicht so war ^^" aber auch gut...) Das Bild sieht klasse aus!!

    Tausche in diesem Post die Namen (und Gymnasium in Realschule aus ^^"" ) dann hast du genau MEINEN Grund warum ich damals aufgehört habe zu zeichnen. Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt heißt es noch: "Wow kannst du toll malen!!" Und dann bist du nur noch die, die "nur" im Mangastil zeichen kann D: Das Problem ist einfach, dass (wahrscheinlich auch neben den Neid..) einem andere einreden wollen, was "schön" ist. Schlimm, wenn man sich vorstellt wie viele verborgene Talante so niedergemacht wurden - wahrscheinlich haben wir die beste Sängerin noch nie gehört, die Zeichnung des besten Künstlers noch nie gesehen...

    Es ist schnell gesagt, dass man nicht auf andere hören soll, oder seine Ziele nie aus den Augen verlieren soll - egal was einem andere sagen. Wichtig ist am Ende nur, "wo wir stehen, wenn die Musik aus ist"... Es ist nie zu spät seine Ziele doch noch zu erreichen :D Wer weis, vielleicht sehen wir ja bald auch irgendwelche Kunstprojekte später dann auch von dir <3

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    1. Das ist lieb von dir, aber ich bezweifle es XD Aber wer weiß, vielleicht mach ich irgendwan Auftragsarbeiten für solche Portraits oder so XD

      Ja, ich denke dieses "aufzwingen was schön ist" hat viel damit zu tun. Dafür, muss man sagen, war meine Klasse unheimlich tolerant was Kleidung betraf. Es war wirklich egal was man trug, darüber gab es eigentlich nie negative Kommentare. Dafür kamen dann halt eher Kommentare zum Aussehen, was ja doch irgendwo schlimmer ist denn daran kann man noch weniger ändern D:
      Ich vermute auch dass es in unserem jahrgang viele verborgene Talente gab, die sich keiner auszuleben traute... und überhaupt jeder viel von sich verheimlichte. Wenn ich nur bedenke dass bei so einer facebook Aktion vor einiger weile, als es darum ging sein Prodilbild mit einem Comichelden aus der Kindheit zu ersetzen, fast jedes Mädchen einen Charakter aus Sailor Moon als Profilbild hatte... da frage ich mich doch, wie die Anime/Manga dann so scheiße finden konnten? -_-

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    2. Haha XD naja, es ist wahrscheinlich wie mit Harry Potter - alle sagen, dass es der größte Scheiß überhaupt ist, aber letzendlich haben ALLE die Bücher gelesen ;D

      Aber sag mal, schickst du das Bild auch Asu für den FanArt Friday?? :D

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  4. Also ich finde das Bild richtig toll und finde, du hast sie wirklich gut getroffen! Ich hab es zumindest direkt erkannt :)
    Ich kann die Menschen, die so auf deine Bilder reagiert haben, überhaupt nicht verstehen. Es ist doch toll, wenn jemand so seine Kreativität ausleben kann, völlig egal in welchem Stil. Es wäre doch furchtbar langweilig, wenn alle gleich zeichnen würden!
    Bei mir in der Schule war Manga& Anime auch nicht besonders beliebt, aber ich hatte ein paar wenige Leute, die meine Leidenschaft geteilt haben und der Rest fand zumindest die Zeichnungen auch nicht schlecht, eher im Gegenteil. Es ist so schade, dass du so was erleben musstest... aber gut, dass du deine Einstellung dazu geändert hast und wir jetzt regelmäßig tolle Bilder von dir zu sehen bekommen :D
    Ich glaube, ich muss heute auch mal wieder zum Bleistift greifen. Ich möchte so viel mehr üben, aber irgendwie bleibt dafür oft so wenig Zeit... aber zumindest am Wochenende versuche ich mein Skizzenbuch ein wenig zu füllen^^
    Liebe Grüße!

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    1. Ich kenne das, ich nehm mir auch so viel vor, hab so viele Ideen, aber ich setze nur ganz wenige davon um =(
      Und vielen Dank für das Kompliment zum Bild <3

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  5. Haha ich erkannte auch Asu!
    Und ich finde deine Geschichte traurig... ._. Ging mir nämlich auch so - nur das mich die Graphische abgelehnt hatte wegen meinen Noten.
    Im Moment zeichne ich einfach gar nicht, ich komme mit meinen Hobbies nicht mehr nach :/
    ZEIT OH ZEIT >.<
    Nachdem ich deine Geschichte gelesen habe, hatte ich das Gefühl, dass ich dich knuddeln will :(
    Hol ich dann nach! ;P

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    1. Ja, zu viele Hobbies, das Problem kenne ich D: Aber wirst sehen, nach der Matura wird das mal ein bisschen besser werden ^^ Und hoffentlich treffen wir uns ja auch bald mal wieder X3

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  6. das ist echt traurig, dass es menschen gibt, die jemanden sowas antun. :/
    als ich angefangen habe zu zeichnen, fanden alle das supertoll.. auch wenn ich nicht weiß, ob sie es ernst meinten, war eigentlich auch eher der außenseiter der klasse. ^^ aber sie haben mich nicht derart fertig gemacht..
    so ein verhalten kann ich wirklich nicht verstehen.
    ich kann verstehen, dass dich das demotiviert hat, wer generell schon ein schwaches selbstbild hat ist eine gute zielscheibe :(
    aber ich finde es gut, dass du weitermachst :) später denkt man immer anders.
    und deine zeichnungen gefallen mir sehr gut :) ich wünschte ich könnte auch so zeichnen ♥ also, niemals aufgeben :)

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  7. Du zeichnest wirklich wundervoll! Ich finde deine Bilder auch klasse!
    Nur kann ich mit zeichnen irgendwie nichts anfangen, da ich immer nur gemalt habe - meine ältere Schwester hat ohnehin die ganzen künsterischen Gene abbekommen und ist dementsprechen Modedesignerin geworden :D

    Und danke für deinen Kommi...das mit dem nicht zufrieden sein *seufz*
    Lange Geschichte...ist ähnlich wie bei dir mit dem mangelndem Selbstbewusstsein und alles... Alle sagen mir ich bin schlank und hab eine tolle Figur, die sehen mich auch nur alle in Klamotten, sehen dann eben die kleinen Speckröllchen nicht, die ich eben sehe und fühle und die ich einfach habe. Klar 48kg auf 160cm sind wenig...aber nun ja.
    Je mehr ich abnehm, desto mehr will ich noch schlanker werden...alles eine kranke Sache im Kopf!

    Alles Liebe,
    Fhina

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  8. Oh wow, die Bilder sehen klasse aus. Zeichen-technisch hast du ein sehr großes Talent, lass dir das von niemandem ausreden. Ich bin wohl die einzige Person, die auf dem Bild nicht sofort Asu erkannt hat o_O ... was aber auch egal ist, da ich das Bild trotzdem sehr sehr sehr sehr (und das bedeutet SEHR) schön finde :)
    Und bei den Dingen, die du dir von anderen Leuten anhören musstest, spielt sicherlich ganz viel Neid mit. Ich bin zwar kein Fan dieser "Sind alle nur neidisch"-Ausrede, aber in diesem Fall muss ich das mal sagen. Weil, dass du sehr gut zeichnest, ist ein Fakt.

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    1. Ich hab Asu zuerst auch nicht erkannt, nicht mal auf dem Foto Oo Erst, als bei Facebook dann "Asu" drüberstand, ging mir ein Licht auf :'D

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  9. Deine Zeichnung ist klasse! Und ich kann deinen Weg gut nachvollziehen. Aber eine Ausbildung ist nicht wichtig, um künstlerisch tätig zu sein. Ob als Hobby oder mit viel Fleiß und etwas Glück auch beruflich. Das Zeichnen und dein Talent kann dir keiner nehmen. Mach also auf alle Fälle weiter! :-)

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